Herzliches Willkommen

- Friedenskapelle
Wir freuen uns auf die kommende noch engere Zusammenarbeit mit der Bucher Gemeinde. Wir trauern mit Ihnen um den Verlust der Versöhnungskirche aber möchten auch Mut zu neuem machen. Die Zusammenarbeit beider Gemeinden geht nun schon jahrelang. Regelmäßige abwechselnde gemeinsame Gottesdienste prägten das Gemeindebild beider Gemeinden. Bibelgespräch, Seniorenkreis und Singkreis sind nur einige der gemeinsamen Veranstaltungen. Wir sehen die Bucher gern bei uns und sehen sie als eine hilfreiche Bereicherung unsere Gemeinde.
Wir möchten hier gern alle Bucher in unserer kleinen Friedenskapelle herzlich Willkommen heißen und freuen uns auf die bevorstehenden Aufgaben. Wir als kleine Zepernicker Gemeinde können jede Hilfe und Unterstützung gebrauchen und bedanken uns für diesen Schritt.
Inventar
Aus dem Inventar der Versöhnungskriche in Buch haben wir manches mit nach Zepernick genommen: den Abendmahlstisch und die Taufe, sowie das Kreuz und den Teppich für den Mittelgang.
Bei der Kanzel haben wir uns für die aus Zepernick entschieden.
Erfreulich ist, dass die übrigen Altarmöbel (Kanzel aus Buch, Abendmahlstisch und Kreuz aus Zepernick) weiterhin angemessen genutzt werden, und zwar in der evangelischen Winterkirche zu Ladeburg, wo bisher entsprechende Möbel fehlten.
Schränke und Regale, sowie Tische aus Buch werden demnächst in der Freidenskapelle aufgestellt. Auch eines der Bucher Klaviere soll in Zepernick genutzt werden.
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Abschied der Versöhnungkirche in Berlin-Buch

- Versöhnungskirche Berlin-Buch
Zwischen Trauer und Aufbruch ? so möchte ich die Stimmung beschreiben, die zurzeit in unseren Gemeinden in Buch und Zepernick zu spüren ist. Bereits Ende 2008 hatte der Vorstand beschlossen, die Gemeindearbeit auf die Friedenskapelle in Zepernick zu konzentrieren und die Versöhnungskirche in Berlin-Buch aufzugeben. Ein Beschluss, der über Jahre gereift ist und mit schwerem Herzen getroffen wurde. Verständlich, dass in der Gemeindeversammlung am 18.1.2009 noch einmal Fragen laut wurden und auch manche Emotionen hochkamen. Es ist klar: die Trauer über den Verlust unserer Versöhnungskirche wird ihren Raum und ihre Zeit brauchen. Doch letztlich kann sich niemand der Einsicht entziehen, dass es ? auch angesichts der finanziellen Situation ? notwendig und an der Zeit war, so zu entscheiden.
Die Bucher Versöhnungskirche ist 1980 eingeweiht worden, nachdem eine Holzkirche in der Bornholmer Straße auf Anordnung der DDR-Behörden geräumt werden musste. Die Gemeindeglieder taten sich mit der bestehenden Bucher Gemeinde zusammen und füllten die neue Kirche mit Leben. Doch nach fast 30 Jahren hat sich die Lage verändert. Die Bucher Gemeinde ist älter und kleiner geworden, Kinder und Jugendliche fehlen. Deshalb ist es sinnvoll, die Arbeit in der nahe gelegenen Zepernicker Gemeinde zu konzentrieren. Als Pastor ist es mir dabei ein Anliegen, deutlich zu machen, dass wir zwar ein Gebäude aber keine Gemeinde aufgeben.
Die Bucher und die Zepernicker arbeiten seit vielen Jahren gut zusammen und sollten auch jetzt gemeinsam weitermachen. In Zepernick gibt es zurzeit Ansätze einer hoffnungsvollen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Die Friedenskapelle ist durch verschiedene Angebote in der Öffentlichkeit bekannt. Die Zepernicker brauchen die Mitarbeit der Bucher, ihre Erfahrungen und ihr geistliches Kapital.
Im Februar haben wir eine Bibelleseaktion gestartet. Unter dem Thema ?Wege wagen? befassten sich Alt und Jung mit der Geschichte von Abraham, Gen. 12-25. Drei Wochen lang. Jeden Tag ein Abschnitt mit Impulsen und Fragen. Vielleicht hilft uns die Geschichte von dem alten Mann, mit dem Gott Großes vorhatte. Er schickte ihn auf den Weg ins Ungewisse und machte seine Verheißungen an ihm wahr. Ich kann es nicht schöner sagen als Klaus-Peter Hertzsch:
Der uns in frühen Zeiten / das Leben eingehaucht, /
der wird uns dahin leiten, / wo er uns will und braucht.
