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Was verbirgt sich hinter dem Begriff U-GO?

U-GO Impulse fürs Leben 

Regelmäßig, inzwischen schon über 30mal, brechen wir aus unseren heimischen Kirchengemäuern in Ebersbach und Uhingen aus, um im Uhinger

Uditorium = U Gottesdienst = GO, also einen U-GO zu feiern. Dem Glaube an Jesus Christus und seiner Liebe, die für alle Menschen pulsiert, wollen wir großen Raum geben und heißen jeden herzlich willkommen, egal aus welcher oder überhaupt einer Konfession.

  •  Jeder Gottesdienst schafft neue Impulse
  •  Thematisch immer am Puls der Zeit
  •  Theater-Videos-Facts - mal impulsiv, mal nachdenklich
  •  Musik - pulsierend - ansteckend

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U-Go Nachbericht

13.11.2016

tot – töter – lebendig. Neu durchstarten!

Am Volkstrauertag scheint das Thema dieses U-Go ganz klar. Wie anders könnte es sein, als dass sich das Thema um den Tod dreht. Und doch muss man genau hinsehen bzw. genau hinhören. Das Zitat endet mit „lebendig“ und so soll es auch verstanden werden. Es geht um das Leben in erster Linie. Und so drehten sich alle Texte, alle Lieder, die Predigt und das Anspiel um das Leben in erster Linie, um die Ewigkeit und nicht um die Vergänglichkeit.   

Sicher ist, alle Menschen, nicht nur die Christen, wissen, dass das Leben auf dieser Erde mit dem Tod endet. Aber wir Christen wissen, dass der Tod für uns nicht das Ende, sondern das Tor zum Leben, zum ewigen Leben ist. Wie tröstlich für alle, die liebe Menschen schon verloren haben, die trauern und die mit ihrem eigenen Tod konfrontiert sind.   

Gott kennt uns, auch dann, wenn wir das Fahrwerk nicht ausfahren können und es zur Bruchlandung kommt, so hieß es in der Begrüßung eingangs. Oft kennen wir uns selber nicht, wir wissen nicht, wofür wir auf dieser Welt sind. Die kleine Geschichte vom kurzen Baumwollfaden zeigte, wie wir unsere Bestimmung kennen lernen können. Da ist der kleine, kurze Baumwollfaden, der so gar nicht weiß, wofür er gut ist. Es begegnet ihm ein kleines Klümpchen Wachs, das alleine auch nichts wert ist. Erst als sie sich zusammentun, entsteht die Kerze, die man anzünden kann und die so mit ihrem Licht Freude schenkt.    So ist es auch mit den Menschen, die in einer Welt leben, wo es nur die Tüten über den Köpfen gibt. Sie begreifen nicht, dass es auch noch eine Welt außerhalb der Tüten gibt. Bis, ja bis einer kommt, der sie auffordert in diese andere Welt zu kommen und zu sehen, welche Schönheit außerhalb vorhanden ist. Aber sie müssen dafür aktiv werden, sie müssen ihre Denke ändern und die Tüten abnehmen. Dieser Schritt ist nur für einen möglich, die anderen bleiben traurig in ihrer Tütenwelt zurück, obwohl der, der den Schritt wagte, überschwänglich berichtet, was sie verpassen. Es kostet uns etwas, nämlich die Tüte abnehmen, herauskommen aus althergebrachten Standpunkten, wenn wir eine neue Sichtweise, einen neuen Standpunkt gewinnen wollen.  

Es kostet uns viel: Wir bezahlen mit dem Tod für die Sünde! Der Tod bleibt eine bittere Realität. Vom Anfang unseres Lebens stehen wir unter einer zerstörerischen Macht. Da helfen keine Anti-Aging Cremes, keine noch so risikoreichen Sportarten, auch die Einnistung in unseren immer gleichen Trott. Nicht nur der Dichter Rilke weiß, dass viele Menschen schon vor ihrem physischen Tod längst tot sind. Unsere Berufung aber ist es, zu Gottes Ehre zu leben. Dazu hat Gott seinen Sohn Jesus Christus gesandt. Der ist dann auch gestorben, aber Gott hat ihn aufgeweckt und sich so zu ihm bekannt. Wenn wir Glauben an Jesus wagen, dann finden wir Hoffnung über den Tod hinaus. Das wird in der Geschichte vom Töchterlein des Jairus deutlich, nachzulesen in Markus 25, 21 ff.

Was für eine Hoffnungsgeschichte ist das!

Drei Gedanken entfaltete Pastor Panteleit an dieser Geschichte:

Vertrau mir ganz und gar. Gott weiß, dass wir es mit dem Vertrauen nicht so haben. Er kennt unsere Hilflosigkeit, aber er fängt uns auf, so wie das Kind dem Vater vertraut und von der Mauer springt in seine Arme, weil er sagt: „Komm, vertrau mir, spring! Ich fange dich auf!“ Jesus hat den Preis des Todes bezahlt. Er hat für uns getauscht, dass wir leben können, ohne uns zu fürchten.    

Das Kind in der Geschichte ist nicht tot. Wenn wir vertrauen, bekommen wir eine neue Sichtweise. Der Tod ist tot, seine Macht endet am Kreuz. Jesus ruft das Mädchen zärtlich ins Leben zurück. So begleitet uns Jesus durch die finstere Nacht.    

Unsere Aufgabe ist es, Gottes neue Welt mitzubauen. Deshalb sagt er auch uns: „Im Namen Christi des auferstandenen Herrn, steh auf!“ Der Gottesdienst endete mit Gebet und Segen.

Das war ernster Stoff für die vielen Gespräche beim U-Go-Café im Anschluss an den Gottesdienst.

Der nächste U-Go findet im Dezember im Uhinger Uditorium statt.                                                                      Lilli Ell

Bilder zum U Go 


 

  

U-Go Nachbericht

16.10.2016   Kurswechsel – Beruf oder Berufung ?

Am vergangenen Sonntag war es wieder soweit: Die EmK nahm ihre schon zur Tradition gewordenen Gottesdienste im Uhinger Uditorium wieder auf. Die Reihe ist überschrieben mit wunder.voll und behandelt Themen des Alltags. Der erste Gottesdienst war überschrieben mit “Kurswechsel – Beruf oder Berufung?“ Der biblische Bezug dazu steht im Evangelium des Matthäus, in Kapitel 11, Vers 28: „Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken!“ Dieses Wort Jesu wurde in einer modernen Übersetzung vorgelesen. Das Lied „Kommt, atmet auf, ihr sollt leben“ nahm die Worte noch einmal auf.

Das war auch der Tenor des gesamten Gottesdienstes, eine Einladung zur Wende. Diesem Motto folgten die Chor- und Gemeindelieder, das Anspiel, die Wortbeiträge und die Predigt.

Für Kinder und Erwachsene gab es zur besseren Anschauung ein Bewegungsspiel. Zwei sollten zeigen, wer die schnellste Kehre im Saal hinbekam, klein gegen groß. Und fast hätte man es vorausahnen können: Klein gewann vor Groß mit 5,579 Sekunden!

„Wendet euch zu mir“, auch das Alte Testament weiß um diese Not der Menschen. Daran hat sich nichts geändert, wir Menschen rennen durchs Leben und schaffen doch oft die Wende nicht. Das wurde auch im Anspiel deutlich. Da sitzt die Sekretärin allein mit ihrem Gewissen, es gibt viel Arbeit ohne Spaß im ungeliebten Beruf. Das Gewissen sagt ihr klar und deutlich: „Du musst dein Leben leben. Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!“

Immer wieder sind wir im Leben mit Kurswechseln konfrontiert: in der Flüchtlingspolitik spricht man vom Kurswechsel, bei der Rente braucht es das und in Washington dementiert die Politik einen Kurswechsel für Syrien. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Wenn wir ins Internet schauen und den Begriff Kurswechsel aufrufen, dann finden wir unzählige Einträge. Hinterher sind wir dann auch nicht schlauer. Nicht nur im Großen, auch im Kleinen, in unserem Alltag  gibt es Kurswechsel. Was fehlt, ist immer wieder die Zufriedenheit, es bleibt keine Zeit zum Luftholen. Unsere Zeit mit all ihrer Hetze erinnert sehr an die Sklaverei im alten Ägypten, immer noch mehr Arbeit. Das ist kein Leben. Wir verlieren dabei unsere Identität. Da muss ein Kurswechsel her. Es geht aber nicht nur um die Arbeit, es geht auch um den Chef, um die Mitarbeiter, letztlich um mich selber. Am Beispiel von Simon Petrus, dem Jünger Jesu, der vom Fischer zum Menschenfischer wird, wurde eindrücklich beschrieben, wie man den Kurswechsel schaffen kann. Ein fiktives Gespräch, das Pastor Panteleit mit Petrus auf der Bühne führte, zeigte, wie der Mensch aus seinem Dilemma herausfindet. Er muss Jesus mit in sein Boot nehmen, alles in Jesu Hände legen, ihm vertrauen. Dann wird Jesus die Menschen überraschen, weil er den Durchblick in ihrem Leben hat. Petrus war klar geworden, wie viel ihm fehlte und er lieferte sich daraufhin ganz an Jesus aus und tat das Überraschende: Er warf sein Netz noch einmal am Tag aus und erlebte, wie groß Jesus ist. Solches Handeln bringt Sinn in den Alltag, dann werden wir vielleicht auch zu „Menschenfischern“, dann ist die Berufung mehr als der Beruf.

„Kurswechsel – Beruf oder Berufung“, so ereignet sich das wirkliche Leben, ohne dass die Menschen ständig hinter etwas her sind, was sie gar nicht meint. Das ist „Leben aus der Quelle“, das die Gemeinde als ihre Antwort auf das Gehörte sang. Nach Gebet und Segen und Dank an alle Helfer für die Gestaltung des Vormittags hatte auch das U-Go Kaffee geöffnet mit vielen süßen und pikanten selbstgemachten Köstlichkeiten und natürlich Kaffee dazu. Essen und Trinken hält ja bekanntlich nicht nur Leib und Seele zusammen, sondern öffnet auch Herz und Sinn für gute Gespräche und Begegnungen miteinander.

Lilli Ell

 


 IN GUTEN WIE IN SCHLECHTEN ZEITEN ?    Uhingen 3.Juli 2016

 

Die Evangelisch-methodistische Gemeinde Unteres Filstal kam zum letzten U-Go vor der Sommerpause zusammen. Liebe und Beziehungen, in guten wie in schlechten Zeiten war Thema dieses besonderen Gottesdienstes im Uhinger Uditorium. In der Begrüßung klang schon an, dass es nicht um die romantische Liebe geht, sondern um die ganz umfassende Liebe, die von Gott ausgeht, wie es im 1. Johannes 4 Vers 16 heißt: Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott.

Und da waren von Anfang an auch die ernsten Töne angeschlagen: Der Chor sang zum Eingang „Sometimes I feel like a motherless child“, was darauf hindeutete, dass es bei Liebe und Beziehungen nicht nur heiter und leicht zugeht. Und es geht auch darum, dass wir uns selber lieben, wie es das erste Gebot verlangt. Dazu passte ein Ausspruch von Maria Hort: „Liebe dich selbst, und es ist egal, wen du heiratest.“ In einem berührenden Zeugnis leuchtete auch auf, dass wir beim Eheversprechen nicht nur auf die guten Tage hoffen können, sondern auch in Krankheit, in Not, dann wenn wir einem unerbittlichen Schicksal ausgeliefert scheinen, gerade da gilt es, zueinander in Liebe zu stehen.

Vor der Predigt zeigte das Anspiel gerade solche schwierige Zeiten einer Ehe, dann nämlich wenn sich die Partner nicht mehr aufeinander verlassen können und keine Liebe mehr da ist, ja, wenn sich die Partner anderen Partner zuwenden. Dann werden auch Menschen, die eigentlich sonst alles in Ordnung bringen zu Menschen, die dem anderen nicht verzeihen können, da kommt es zu gegenseitigen Beschuldigungen und manchmal auch zu Trennungen. Im Anspiel klärt sich die Situation, da besinnt man sich auf das einst gegebene Eheversprechen, in guten wie in schlechten Zeiten und am Ende geht alles doch noch gut aus. Nicht so im eigentlichen Leben! Da sagt uns die Statistik, dass in der Zwischenzeit fast jede zweite Ehe bei uns geschieden wird. Was ist los mit der Ehe, was ist los mit unserer Gesellschaft, was ist los mit uns Menschen? Was macht eine gute Ehe aus? Das war die Frage, der in der Predigt nachgegangen wurde. In unserer heutigen Zeit ist es längst keine Selbstverständlichkeit mehr, dass Ehen gelingen. Was sagt Gott zur Ehe? Gott will, dass Mann und Frau als Partner zusammenleben und das Leben gestalten. Die Ehe hat in der Bibel ein normatives Verständnis. Deshalb sollen Eheleute verbindlich zusammenleben und ihre Ehe vor Gott und den Menschen in einem öffentlichen Akt schließen. Schon Martin Luther nannte die Ehe von Gott eingesetzt und wusste sie unter dem besonderen Segen Gottes. In der Welt genießt die Ehe auch einen hohen Stellenwert, mindestens sieht das unser Grundgesetz so vor. Man gewinnt heute den Eindruck, dass der moderne Mensch sich von diesen Vorstellungen der Bibel weit entfernt hat, auch innerhalb der Kirchen sind die biblischen Grundsätze zur Ehe aufgeweicht. Und glaube keiner, dass es einfach sei, eine gute Ehe zu führen. Oft stecken Verzweiflung, seelische Verletzungen, Sorgen und Nöte tief drin. Und all das hinterlässt Spuren in unserem Leben, denn eine gute Ehe ist kein Ruhekissen, dafür müssen die Partner hart arbeiten. Auch können wir nur das vom Partner fordern, was wir selber bereit sind zu tun. Das Hohe Lied der Liebe in Korinther 13, das immer wieder gerne als Trautext genommen wird, zeigt uns das Idealbild des Zusammenlebens. Setzen wir an den Stellen, wo Liebe steht, Jesus ein, dann erkennen wir unsere ganze Bedürftigkeit als Menschen, auch in unseren Ehen. Der Heilige Geist muss diesen Anspruch der Bibel in uns wirken. Nur dann können wir unsere Beziehungen fruchtbar leben, weil das letztendlich der Wille Gottes ist. Beziehungen hängen von der Kommunikation ab, die ebenso zu einer guten Ehe gehört wie die Liebe. Obwohl wir aus den Ehestatistiken etwas ganz anderes lesen, sagen viele junge Menschen, dass sie einen Partner fürs Leben haben wollen, Kinder dazu und ein harmonisches Heim. Auch wieder nur romantische Vorstellungen für die Zukunft? Nein, die jungen Menschen haben die Ehe nicht abgeschrieben. Deshalb gab es am Ende der Predigt noch ein paar Tipps für junge Leute, aber auch für alte Ehehasen. Zum Beispiel: mehr miteinander reden, miteinander beten, mehr Zeit miteinander verbringen und aus der Kraft der Vergebung leben.

Ricarda Huch hat einmal gesagt: „Die Liebe ist das einzige, was wächst, wenn wir es verschwenden.“
Ein schöner Schlusssatz, den hoffentlich viele in ihren Alltag mitnehmen werden.
Mit Gebet und Segen endete der Gottesdienst.
Bei Kaffee und Fingerfood konnte im U-Go Café noch Gemeinschaft gepflegt werden.

                                                         Lilli Ell

 


 
Uhingen, 5.6.2016

U-GO - die biblische Wegweisung für das tägliche Leben

Im gut besetzten Uditorium wurden alle Zuhörer wiederum reichlich mit geistlicher Speise versorgt, so dass alle satt werden konnten. Die „Gute Nachricht“ wurde in kurzweiligen 100 Minuten mit dem erprobten Chor, der sonntäglichen instrumentalen Liedbegleitung und der zum Thema passenden und größtenteils selbstverfassten Bühnenaufführung verkündigt. Der Widerstreit zwischen dem biblischen U-GO-Thema „Feindesliebe“ und dem in der Menschheit vorherrschenden Grundsatz „Rache ist süß“ wurde lebendig und wirklichkeitsnah dargeboten und mit viel Beifall honoriert.

Martin Landmesser von der Karmelmission in Schorndorf war der Gastprediger dieser besonderen Veranstaltung und wurde zuerst vom Gemeindevertreter interviewt. Die Gemeinde erfuhr vom nicht ungefährlichen Einsatz der seit über 100 Jahren bestehenden Mission in den islamischen Ländern. Wegen unberechenbarer Folgen bei Veröffentlichungen musste auf Ton- und Bildaufnahmen verzichtet werden. Bedroht von vielen Terrororganisationen wie Hisbollah, Hamas, Al Nusra, Al Dschabab, Boko Haram, Al Kaida, IS usw. hat sich der ursprünglich hohe christliche Anteil in Ländern wie Libanon, Irak, Syrien oder Palästina sehr stark dezimiert. Auf die Frage was Herr Landmesser Angela Merkel sagen würde, wenn er sie träfe, kam die weise Antwort: „Ich würde für Sie beten“.

In seiner bewegenden und mit vielen Beispielen und Bildern bestückten Predigt hat Herr Landmesser seine persönlichen Erfahrungen mit dem Islam im Zusammenhang mit dem christlichen Missionsauftrag sehr nahe gebracht. An Beispielen wurde berichtet wie bekehrte Muslime trotz aller Gefahren sich nach Matthäus 10,32 zu Christus bekannten. Gott macht Unmögliches möglich und er tut auch heute Wunder an denen, die an ihn glauben.

Konkret und aus erfahrenem Munde konnte man hören, was Islam wirklich bedeutet und dass er mit der Lehre Jesu inkompatibel ist. Zentrale Inhalte des Islam wie die Leugnung der Kreuzigung und der Auferstehung Jesu oder die Verneinung, dass Jesus Gottes Sohn ist, sind mit dem Christentum unvereinbar. So wie bei Elia auf dem Berg Karmel die Entscheidung für Gott und gegen den Baal und die Aschera getroffen wurde, so muss heute ein Mensch die Entscheidung für Gott und gegen Allah treffen, um das Heil zu erlangen. Ermutigend für die aufmerksamen und gläubigen Zuhörer war, dass  sowohl der Islam als auch das Christentum klar positioniert wurden, wie es heutzutage in vielen Kirchen leider kaum mehr wahrge­nommen wird. Bei Gott gibt es keine Religionsvermischung und die Ewigkeit mit Gott ist nicht bei Allah, sondern nur bei dem wahren und lebendigen Gott und seinem Sohn Jesus Christus zu finden. Überwältigt von den vielen Zeugnissen und dem Wirken des Heiligen Geistes ging der U-GO mit einem gefühlsbetonten Nachspiel auf dem Klavier zu Ende. Danke an alle Mitwirkende.

Walter S.

Bericht 2

Der U-Go im Juni stand ganz unter den Eindrücken der Anschläge von Paris, der Folter und Tötung von Menschen, weil sie Christen sind, des Terrors durch die Boko Haram und des IS in Asien und in Afrika, aber auch in Europa. Soweit der Ausgangspunkt dieses Gottesdienstes. Dabei blieb es aber nicht, sondern es war die Rede vom Liebesgebot, das den Christen durch Jesus Christus aufgetragen ist bis zum heutigen Tag: „Liebet eure Feinde, tut wohl denen, die euch hassen.“ Das war das Motto und der geistliche Mittelpunkt dieses Gottesdienstes. Nur so kann der schreckliche Hass unter den Menschen sein Ende finden und überwunden werden, mit Liebe, die von Gott geschenkt wird, führte der Gastredner Martin Landmesser von der Karmelmission an diesem Morgen unter anderem aus.

Alle Aktivitäten des Gottesdienstes waren darauf abgestimmt, dass Gott die Menschen liebt. Das war zu Beginn und während des Gottesdienstes die Moderation, das waren die Chorlieder, die durchaus bewegt und auch wieder innig von dieser Liebe weitersagten unter der bewährten und umsichtigen Chorleitung, aber auch die Gemeindelieder, in denen von dieser „bedingungslosen Liebe“ die Rede war und die am E-Piano flott begleitet wurden. Das Anspiel nahm den Gedanken der Versöhnung ebenfalls auf. Zwei Kollegen unterhalten sich im Büro. Der Kollege sucht einen Racheclub, weil er von einem anderen Kollegen beim Chef angeschwärzt wurde. Seine Kollegin findet das ziemlich dumm und versucht es ihm auszureden. Die Argumente fliegen nur so hin und her. Er beruft sich auf das Sprichwort „Rache ist süß“, sie gibt zurück, dass sie den gleichen Effekt mit ihrer Schokolade erreicht, nämlich das Belohnungszentrum im Gehirn zu aktivieren. Rache zerstört, setzt eine Negativspirale in Gang. Eine andere Möglichkeit sei, es mit Gespräch und Versöhnung zu versuchen, wie Abraham Lincoln es einmal gesagt hat: „Am besten zerstöre ich meine Feinde, indem ich sie mir zu Freunden mache!“ Der Kollege bleibt ratlos zurück, aber er fängt an langsam zu verstehen.

Diesem tiefsinnigen Anspiel folgte die Predigt, die Martin Landmesser hielt. Im Interview zuvor  hatte er den Namen erklärt, Karmel, der Berg in Israel, an dem Elia die Frage, wer Gott sei, mit den Baalspriestern klärte. Auch heute geht es um diese Frage, wer ist Gott. Ist es Allah oder ist es Gott? Als Christen verkündigen wir die gute Nachricht von der Liebe Gottes in Jesus Christus. Die Karmelmission ist in erster Linie in islamischen Ländern unterwegs, weil auch Muslime die gute Nachricht hören sollen. Die Mitarbeiter der Karmelmission sind überwiegend Einheimische, Muslime, die selbst zum Glauben an Jesus Christus gekommen sind. Die Karmelmission ist in 20 muslimischen Ländern unterwegs. Es werden die modernen Kommunikationsmittel, wie Radio, Internet, Schriften genutzt. Dass heute weltweit 100 Millionen Christen verfolgt werden, ist uns deshalb so wenig bewusst, weil davon kaum etwas in den Medien steht. Schon Paulus wurde verfolgt und hat als Saulus die Gemeinde systematisch zerstören wollen. Die Situation heute im Irak z.B. ist ähnlich, da gab es vormals 10 Millionen Christen, heute gibt es noch 200 000. Wie haben die ersten Christen auf Verfolgung reagiert? Sie haben weiter gemacht. Und dabei haben sie bemerkt, dass sich etwas veränderte, es gab Erweckungswellen. „Steh auf und geh!“ Diesen Befehl hat schon Philippus erhalten durch den Engel. „Geh dahin, wo es öde ist!“ Er befolgt das und trifft den einflussreichen Finanzminister aus Äthiopien, der Christ wird und sich taufen lässt. Jesus schickt uns dahin, wo es öde ist, auch heute wieder, nach Nigeria, nach Ostafrika, nach Malaysia, nach Afghanistan und Pakistan, wo die Terroristen sind, wo es unattraktiv und öde ist. Da ist auch die Karmelmission. Martin Landmesser fordert dazu auf, dass wir uns einreihen mit unserem Gebet nach dem biblischen Motto: „Das Gebet eines Gerechten vermag viel.“  In seinem folgenden Bericht erzählt er Geschichten von Menschen aus dem Libanon und Syrien, die voller Hass waren, die von klein auf nichts anderes kennenlernten als Hass, Hass und nichts als Hass. So leben sie in den Camps, so sterben sie auch als Selbstmordattentäter. Durch die Karmelmission und andere erfahren sie, dass Jesus die Menschen liebt, so wie sie sind, ohne Wenn und Aber, mit Behinderung und ohne, blind oder sehend, stark oder schwach. Das ist eine andere Lehre als sie gewohnt sind. Bewegende Schicksale von Menschen, die im Glauben an Jesus Christus Heilsgewissheit finden, die sie vorher nie hatten. Mitten im islamischen Umfeld entstehen kleine christliche Zellen. Vor unseren Augen baut so Jesus seine Gemeinde. Nach dem letzten Gemeindelied und dem Segen hat das U-Go Café geöffnet. Die Predigt hat reichlich Gesprächsstoff geliefert und bei Kaffee und vielen süßen und salzigen Leckereien kann wunderbar noch die Gemeinschaft gepflegt werden.

 Lilli E.

 

 


 

 

Evangelisch-methodistische Kirche Unteres Filstal

Einsegnungs-Gottesdienst

Sonntag, 20. März 2016 im Uditorium in Uhingen

Unter dem Motto „Hoffnung säen, die Welt verändern. Träumen erlaubt“ fand am Palmsonntag der gemeinsame Einsegnungsgottesdienst der Gemeinden Göppingen und Ebersbach im Uhinger Uditorium statt.

Selten kommen zu den U-Gos, die auch sonst sehr gut besucht sind, so viele Menschen. Natürlich waren es zu allererst die Einsegnungsjugendlichen und ihre Familien, aber viele andere hatten erfreulicherweise dieses Mal den Weg ins U gefunden, Menschen vom Erzgebirge bis zur näheren Umgebung. Die schön geschmückte Bühne, die festlich gekleideten Besucher, ein reich gedecktes Kuchenbüffet – all das unterstrich die festliche Stimmung. Eine Musikgruppe aus der Göppinger Gemeinde, unterstützt von deren Pastor Hans Martin Hoyer begann das Programm mit einem festlichen „Alle Ehre sei Gott“ und setzte so den ersten wichtigen Akzent dieses Gottesdienstes. Das gemeinsame, sehr fetzige, sicher für viele Besucher ungewöhnliche „Nun danket alle Gott“ unterstrich das noch einmal. Der Chor der Ebersbacher Gemeinde unter der Leitung von Birgit Hedrich bewies mit einem rhythmisch präzisen und mitreißenden „Come let us sing“ einmal mehr, wie dem Chor unter seiner engagierten Dirigentin musikalische Tiefe und Exaktheit, aber auch Reife in der Übermittlung seiner Botschaft gelingt. Nach dem Gebet und einem weiteren musikalischen Zwischenspiel wurden die Einsegnungsjugendlichen zu ihren Träumen befragt. Da kamen allerhand unterschiedliche Träume zur Sprache, die Jugendliche heute so haben. In erster Linie standen Gesundheit, ein guter Job, Familie und ein gutes Auskommen im Vordergrund. Aber es wurden auch Friede und Reisen in ferne Länder genannt. Den Betreuern während der zweijährigen Unterrichtszeit war vor allem wichtig, dass die Jugendlichen Gott kennen lernen. Das sich anschließende Lied der Musikgruppe „Ich atme auf in deiner Gegenwart“ demonstrierte das, was den jungen Leuten mitgegeben werden sollte: Hoffnung auf Gott, auch in Zeiten, die uns nicht so gut gefallen.

Der Predigttext nahm das Thema „Träume“ noch einmal auf. Gott begegnet Salomo im Traum und fragt ihn, was er ihm geben soll. Salomo antwortet so ganz anders, er wünscht sich nicht Reichtum oder Gesundheit, er wünscht sich ganz untypische und so ganz andere Dinge als die Jugendlichen heute. Salomo bittet Gott um ein hörendes Herz. Er weiß um die schwere Verantwortung, die ihn als den Nachfolger von König David erwartet, Verantwortung für ein ganzes Volk.

Die Theatergruppe mit Bernhard von Ridder, Angelika Schroter, Matthias Riek und Hannah von Ridder, nahm das Thema noch einmal von einer anderen Seite ins Visier und zeigte eine Familie mit Träumen auf der Bühne, Träume vom großen Lottogewinn, die sich aber dann in Albträume verwandeln. Sie müssen sich am Ende überlegen, was zu tun ist, dass sie nicht mehr gewinnen, weil sie buchstäblich nicht mehr wissen, wohin mit dem vielen Geld. Die Theatergruppe hinterließ betroffene Gäste im Saal. Während des folgenden Liedes „Ich singe für die Mutigen, die ihren Weg suchen“ konnten sich die Gäste kurz sammeln. Danach stellte sich Pastor Panteleit in seiner Predigt der Frage, wie denn das Leben glückt. Salomo zeigt sich ehrlich vor Gott, er zeigt sich zunächst ohne Krone und Zepter. Er weiß, dass er schwach ist und ohne Gott nichts zuwege bringt. Deshalb schaut er zunächst dankbar auf das, was Gott in seinem Leben getan hat, er hält ehrliche Rückschau. Gott kennt uns und doch liebt er uns so wie wir sind. Gott sieht hinter die Kulissen, er ist am Kreuz für uns gestorben. Jesus hat für uns und mit uns gelitten. Darum darf und soll und muss man etwas verändern, mit Jesus Hilfe. Salomo bat Gott um ein hörendes Herz und legte damit sein Leben in Gottes Hände. Er hält Zukunft bereit für uns alle, er will echtes Leben schenken. Da haben viele Träume und Wünsche Platz.

Nach dem Gebet und einem weiteren gemeinsamen Lied erfolgte die Einsegnung der Jugendlichen, die dabei einzeln den Segen persönlich zugesprochen erhielten. Eine besonders schöne Geste war, dass sie von den Kirchengemeinden jeweils 3 Apfel- und 3 Kirschbäumchen als Geschenk erhielten, um gemäß nach Martin Luther, der einmal sagte: „Wenn morgen die Welt unterginge, würde ich noch heute ein Apfelbäumchen pflanzen!“ diese Bäumchen einzupflanzen. Nach dem Segen und dem Dank an alle Akteure und Helfer, die immer in liebevoller Planung und Organisation diese U-Gos möglich machen, sang der Chor zum Abschluss des Gottesdienstes ein Segenslied. Der Vormittag endete mit langen, angeregten Gesprächen im U-Go Café.

 

Alle Bilder:  www.dropbox.com/sh/dqjd0svheekyuiq/AABulkkFq4xiAN_d5iqnKGNLa?dl=0

                  

                                                            Bangemachen gilt nicht

                                                                     Ugo Sonntag  08.02.2016

Die Gottesdienste der EmK im U in Uhingen wurden am vergangenen Sonntag in diesem Jahr wieder aufgenommen. Sie sind schon eine Institution und haben viele Stammbesucher. Auch viele Gäste können immer wieder bei diesen Gottesdiensten begrüßt werden. Das Thema war „Bange machen gilt nicht“, ein Thema zur Angst in unserer Welt. Sicher kein leichtes Thema, doch den Akteuren gelang es, es von allen Seiten zu beleuchten und Schluss endlich in positivem Tenor einen Abschluss zu finden.

Zunächst nahm der Chor unter der Leitung von Birgit Hedrich das Thema in bewegenden Liedern auf. „Shout for joy“ – jubelt vor Freude war der Auftakt, der zunächst nicht so zum Thema Angst passen wollte. Aber wir wissen aus unserer eigenen Kindheit, dass Kinder die Angst gerne wegsingen. In ihrer Begrüßung machte Andrea Zoller deutlich, dass die Angst allgegenwärtig ist, dass wir schon in der Bibel davon hören: „In der Welt habt ihr Angst, aber siehe, ich habe die Welt überwunden.“ Die Angst begleitet uns, wir können ihr nur begegnen. Die folgenden Chor- und Gemeindelieder besangen das Thema mit Herzblut, aber die Texte wiesen schon in die Richtung, wie wir der Angst begegnen können. Nach der offiziellen Begrüßung durch Pastor Panteleit gab es eine kleine Geschichte für die Kinder, bevor sie mit ihren Betreuerinnen zu ihrem eigenen Programm entlassen wurden. Auch dabei ging es um die Angst, z.B. um die Angst vor dem Sprung vom 3m - Brett. Umkehren auf dem Brett ist keine Schande, wenn die Angst kommt, man muss nicht siegen, um zu siegen! Das gab Pastor Panteleit den Kindern mit auf den Weg. Gleichzeitig hatte er damit eine Überleitung zum Anspiel gefunden. Zwei Patienten befinden sich im Wartezimmer einer Hypnose-Praxis. Besonders die eine Patientin, die sehr überzeugend von Angelika Schroter gemimt wurde, war gehetzt von ihrer Angst vor Grünpflanzen. Grünpflanzen umgeben uns in jeder Phase unseres Alltags. Da können wir nicht entrinnen. Wer davor Angst hat, ist in einer besonders schwierigen Lage. Fast grotesk erschien den Zuschauern diese Angst, und doch stand sie so konkret vor Augen. Ganz anders die Angst des zweiten Patienten, dargestellt von Bernhard von Ridder, der seine Höhenangst in dieser Praxis behandeln lassen wollte. Lähmend und alles beherrschend breiteten sich diese Formen der Angst im Wartezimmer aus. Als die dritte Patientin, dargestellt von Marina Heimsch, euphorisch und überbordend fröhlich aus dem Sprechzimmer kam, war das auch nicht die Lösung, weil sie sich als eine regelmäßige Patientin outete, die jede Woche eine andere Angst therapieren ließ. Auch der Hypnoseversuch bei der Patientin mit der Grünpflanzenangst schlug fehl. Beim Anblick einer zweiten Grünpflanze im Wartezimmer, fiel dieser Versuch, der Angst Herr zu werden, wie ein Kartenhaus in sich zusammen. So war am Ende klar: Alle Hilfsversuche zur Angstbewältigung schlugen fehl. Da muss eine andere Lösung her.

Wie die aussieht, dazu machte Pastor Panteleit in seiner Impulspredigt die folgenden Ausführungen:

Viele Menschen haben Angst. Wo viele Phobien irreal anmuten, sind einzelne Ängste sehr real. Die Symptome der Angst, Schweißausbrüche, Zittern und Enge sind real, das Wort Enge ist ja mit dem Wort Angst etymologisch verbunden. Den Kindern bietet man sogenannte „Angstfresserchen“ an. Die taugen aber nicht für die Ängste der Menschen, da brauchen wir einen Heiland. Da braucht es das, was in einem Lied so heißt: „Ach, dass du den Himmel zerrissest und führest herab!“ Genau das hat Gott an Weihnachten getan. Der lebendige, allmächtige Gott sandte seinen Sohn, die echte Hilfe, den Trost in der realen Person Jesu Christi. Und dieser Jesus geht mit uns durch die Angst, ja er ist sogar größer als die Angst. Er verschont uns nicht von der Angst, aber er ist immer dabei: „In der Welt habt ihr Angst, aber ich habe die Welt besiegt.“ Jesus kämpft gegen die Angst bis hin zum Tod. Und er besiegt den Tod, die Ursache aller Ängste. Der Tod ist tot – „Bange machen gilt nicht!“ So ist es ein Zeichen von Stärke, sich die Angst einzugestehen, Nüchternheit ist da gefragt. Unsere Angst soll uns nicht bannen, sondern wir sollen siegen mit Jesus. Er sitzt mit im Boot. Das fordert uns heraus, so zu leben, dass sichtbar wird, wer unser Herr ist. Der Gottesdienst endete mit Gebet, gemeinsamem Lied und einem Segenswort. Im anschließenden U-Go Café gab es noch viel Gelegenheit zu anregenden Gesprächen und zu interessanten Begegnungen.

                                                                                             Lilli Ell


                                                     MUT ZUM KIND

                                                                            Ugo Sonntag 6. Dezember 2015

Der letzte U-Go in diesem Jahr fand nicht zufällig am Nikolaustag statt. Der nämlich bringt den Kindern Geschenke, und Schenken ist bekanntlich ein großes Thema in der Weihnachtszeit. Das Thema dieses Gottesdienstes war „Mut zum Kind“, auch das verwies auf die Weihnachtszeit, Gott gibt den Menschen sich selbst im Kind Jesus zum Geschenk.

All das machte Wolfgang Riek in seiner heiteren Begrüßung deutlich und umriss so die ganze Spannbreite dieses besonderen Gottesdienstes. Es geht um das Kind an Weihnachten, wie es die alten Worte aus dem Jesajabuch ausdrücken: „Ein Kind ist uns geboren“. Das nahmen auch die Chor- und Gemeindelieder auf, die von der Freude der Welt und dem Immanuel sangen, was bedeutet, dass Gott mit uns ist. Der Chor sang der Gemeinde diese Freude zu unter der sicheren Hand von Birgit Hedrich, die ihre Sängerinnen und Sänger mit wenigen Gesten, doch engagiert und pointiert dirigierte. Unterstützend wurde der Chor von Kathrin Panteleit am Klavier begleitet. Bevor Pastor Panteleit sich des Themas in seiner Predigt annahm, gab es eine spielerische Einführung mit der Theatergruppe. Das Anspiel hatte die Überschrift „Von Gott geschenkt“. Ort des Geschehens war die Himmelspforte. Der „Chef“ rief an und wollte der Erde ein Geschenk machen. Mit dieser Idee ließ er Petrus (Bernhard von Ridder) verdutzt zurück. Dem fiel schnell eine Lösung ein: Der kreative Gabriel (Angelika Schroter) musste her, der soll’s richten! Der eilte herbei und hatte viele Ideen, z.B. alle sollten reich werden mit 1 Million auf dem Konto, einem schönen Haus und einem schicken Flitzer vor der Tür. Petrus überlegte nur kurz: Nein, das war nicht das Richtige, weil Geld allein ja bekanntlich auch nicht glücklich macht. Also, was könnte noch glücklich machen? Spaß haben im Leben mit Spielkonsolen usw. Petrus war auch davon nicht begeistert: Immer nur Spaß? Davon würden die Seelen der Menschen nicht satt. Gabriel war noch lange nicht am Ende mit seinen Ideen. Wir machen alle schön, das könnte es sein. Jedem Menschen seine Schönheitsoperation. Doch gleich aussehen sollten die Menschen auch nicht. Gabriel beschwerte sich, dass Petrus mit nichts zufrieden sei. Zuletzt überlegten die beiden, was sie im Himmel haben, was es auf der Erde nicht gibt, z.B. Frieden, Liebe, Freude … „Der Chef“ hatte die beste Idee dann selber. Er will der Erde seinen Sohn geben, ein Kind in Windeln – was für ein unspektakuläres Geschenk! Und doch: Er will den Menschen zeigen, wer er ist, mit ihnen ganz neu anfangen, eine Brücke vom Himmel zur Erde schlagen. Gott wird Mensch in Bethlehem, in der ländlichen Provinz, im Nirgendwo, nur Schafe und Armut. Ein Gott, der in die Armut der Menschen kommt, authentisch, eine super Verpackung des Geschenks.

Ernsthaft und doch mit viel Mutterwitz, eine überzeugende Darstellung der beiden Schauspieler, die es glänzend verstanden, den Gottesdienstbesuchern das deutlich zu machen im Spiel, worum es dann in der Predigt ging: Gott wird Mensch, nicht mit Glamour und großem Tamtam kommt er, sondern er kommt in der Stille in die Armut der Menschen.

Pastor Panteleit nahm die Gedanken des Anspiels auf und beschrieb zunächst die Situation Israels zur Zeit des Propheten Jesaja. Er beschrieb ein abgewirtschaftetes Israel, für das Jesaja und andere Propheten nur beißende Kritik übrig hatten. Trotz allem schmeißt Gott nicht hin, nein er gibt sich hin, er macht den Neuanfang: „Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht“ (Jes. 9, 1-6). Gott kommt nach Bethlehem, nicht im Prunk und in Würde, sondern als Kind, als Baby, das in einem Futtertrog liegt, woraus Ochs und Esel fressen. Die Armen, die Geringsten sollen wieder Mut fassen. Weil Jesus uns einen anderen Weg gewiesen hat, darum können auch wir einen anderen Weg gehen. Dieses Geschenk Gottes wird unseren eigenen Weg verändern, so wie die Menschen damals verändert wurden.

Nach Abschluss des Gottesdienstes mit Segen und Gemeindelied gab es wieder viele Köstlichkeiten im U-Go Café. Im Foyer konnte man sich zusätzlich mit Weihnachtsgeschenken an den verschiedenen Kreativ-Ständen eindecken.

                                                                                             Lilli Ell


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                                                                            Ugo Sonntag 15. November 2015

 

  


Konzert U-Go

Sonntag, 18.10.2015 10.00 Uhr

im Uditorium in Uhingen

Veranstalter: Ev.-method.-Kirche Unteres Filstal

 

Heiko Bräuning on tour

 

Der Pfarrer, Musiker und Journalist Heiko Bräuning, der auch bekannt ist von der wöchentlichen Fernsehsendung „Stunde des Höchsten“, machte am vergangenen Sonntag Station im Uhinger Uditorium mit seinem Programm „Zwei Meilen weit“. Michael Gundlach am Piano, Petra Weber mit Gesang und Michael Schmidt, Percussion, waren mit von der Partie. In seiner Begrüßung freute er sich, einmal auch so viele Gäste begrüßen zu können. Er war auf Einladung von Pastor Panteleit gekommen, mit dem ihn eine lange Freundschaft verbindet. Für Bräuning war es ein Heimspiel, er ist gebürtiger Dürnauer, ging in Göppingen zur Schule, kennt sich also sehr gut aus in der Gegend. Entsprechend aufgeregt sei er, da sogar sein ehemaliger Schulleiter sich unter den Gästen befinde. Aber diese Aufregung war überhaupt nicht nötig, und nebenbei – sie war ihm auch nicht anzumerken!

Gottesdienste der EmK im Uditorium sind Gottesdienste, die aus dem Alltag wie Türme herausragen. So auch dieser, weit sichtbar und mit vielen Gästen. Und in diesem U-Go stimmte einfach alles! Die Band war ein zuverlässiger Begleiter, Michael Gundlach am Piano konnte nicht nur einfühlsam begleiten, sondern ließ immer wieder auch seine Qualitäten als Solist aufblitzen, Michael Schmidt, der die Percussions präzise und sinngebend einsetzte, dazu Petra Weber mit zurückhaltender, aber klarer Zweitstimme erzeugte einen schönen Kontrast zu Bräuning, der mit seinen Liedern und den verbindenden Texten im Mittelpunkt des Geschehens stand, aber immer dezent und ohne dominant zu wirken, sodass ein beeindruckendes Ganzes entstand, sowohl geistlich als auch musikalisch. Das Evangelium in seinen Liedern und Texten war der Fokus, an dem sich alles ausrichtete. „Sing etwas Gutes, das den Anfang leichter macht“ war der Auftakt, bei dem die Zuhörer gleich mit einbezogen wurden, keine passiven Zuhörer sollten die Gäste sein, sondern aktives, engagiertes Mitsingen war gefragt. Zum eigentlichen Thema führte die erste Geschichte, dass Menschen nach dem Bahnhof fragen. Dazu müssen sie sich auf den Weg machen. Jesus war mit den Menschen auf dem Weg. Und er verlangte seinen Nachfolgern viel mehr ab, nämlich dass sie nicht nur eine Meile mitgehen, wie es das Gesetz vorschrieb, sondern gleich zwei. Wegbegleiter sollen wir sein, uns miteinander durch den Staub der Straße bewegen. Auch wenn uns der Staub der Straße zuweilen schwer an Hand und Füßen klebt, gibt uns diese gemeinsame Wegstrecke Zeit zum miteinander Sprechen. Die Erfahrung, ständig auf der Anklagebank zu sitzen, sich schon ein ganzes Leben entschuldigen zu müssen, prägt viele Menschen. Wie wohltuend ist es da, in einem befreienden Gottesdienst zu hören, dass wir so sein dürfen, wie wir nun mal sind, weil uns Gott so geschaffen hat. Endlich ist da einer, der uns herausholt aus diesem Prozess. Von Gott hören wir das bedingungslose „Ich schätze dich, ich akzeptiere dich, ich habe Interesse an dir“, weil er die bedingungslose Liebe ist. An dieser Stelle erzählte Bräuning die Geschichte von Adelheid, einer schwer behinderten Frau, die viel Leid von ihren Mitmenschen erfahren musste. „Du Krüppel“ war es, was sie viele Jahre begleitete, bis sie dann zu Pflegeeltern kam, die ihr die Wertschätzung gaben, die sie aufblühen ließ. So konnte sie ihr Leben meistern, sogar Erzieherin werden und erfahren, wie gut Gott ist. In diesem Monat hat das Jahr der Dankbarkeit begonnen. Dankbarkeitsforscher, - ja die gibt es wirklich, - sagen, dass unser Leben reicher wird, wenn wir dankbar leben. Die Geschichten, die Heiko Bräuning zwischen seinen Liedern erzählt, sind humorig hintergründige Geschichten, so auch die Geschichte vom Tante Emma Laden, der zwischen den großen Supermärkten einzugehen drohte, hätte da sein Besitzer nicht eine pfiffige Idee gehabt. Vertrauen, die Geschichte des Wortes „credere“, was vertrauen, glauben bedeutet, ist das Schlüsselwort. Die Friedensfahne hissen war das Zeichen des Schwächeren und Verpflichtung des Stärkeren, die Schwachheit nicht auszunützen. Mit diesem Vertrauen, Gott zu sagen, ich kann nicht mehr, mach’s du für mich, entließ Heiko Bräuning die Gäste in die neue Woche.

Zuvor aber gab es noch die Lieblingsgeschichte von Heiko Bräuning zum Schmunzeln und Nachdenken, nämlich die Geschichte von der Schnecke, der das Rutschen gelehrt wurde von seinen Kindern. Werdet so verrückt wie die Kinder, wer sonst könnte auch auf so eine Idee kommen! Vertrauen und verrückte Ideen haben, wie sie Kinder haben, um andere auf den Herrn aufmerksam zu machen, der unser Vertrauen verdient.

Mit der Einladung ins beliebte U-Go-Café endete ein überaus stimmiger, Mut machender, bewegend inspirierender Gottesdienst, der viel Anlass zu Gesprächen hinterher bot.

 


Gottesdienst der Ev.-method. Kirche
im Uditorium in Uhingen
Sonntag, 5. Juli 2015 um 10.00 Uhr


Hitzefrei gab es für die Helferinnen und Helfer beim U-GO am vergangenen Sonntag nicht. Im Gegenteil – wer dachte, an so einem ‚Hundstag‘ mit Hitzegraden um die 38° kämen weniger Menschen zum U-GO, der sah sich erfreulich getäuscht. Die Reihen füllten sich rasch und trotz Hitze und nicht klimatisiertem Saal war es kein bisschen anders als sonst. Es geht eben nicht um Äußerlichkeiten, die Menschen schätzen diesen abwechslungsreichen und mit Tiefgang ausgestatteten Gottesdienst.

Michael Riek, Sänger und Musiker, unterstützt von einer Band gab von Anfang an die Richtung vor: Es ging in diesem Gottesdienst einmal mehr um das Lob Gottes, „Du bist gut“, ich singe, ich tanze, ich rufe laut: Du bist gut! Nicht nur eine Liedstrophe, sondern das Motto des Vormittags! Sein Bruder Wolfgang, mit Winzerschürze angetan, seines Zeichens selber Hobbywinzer und interessiert an gutem Wein, führte in das Thema „Wie guter Wein – Vom Geheimnis gelingenden Lebens“ ein. Woran erkennt man denn guten Wein? Dazu bat er zwei Kinder auf die Bühne zu einem Experiment. In zwei Gläsern funkelte angeblich Weiß- und Rotwein. Mit Kennermiene und Grossinis ausgestattet, probierten die beiden Jungs das, was in den Gläsern prangte. Das eine stellte sich als Balsamico-Essig, das andere als Traubensaft heraus. Den Jungs schmeckte es, womit das erste Kriterium für guten Wein nachgewiesen war, nämlich der Geschmack. Aber es gibt noch andere Kriterien für guten Wein: z.B. darf der Wein nicht gepanscht sein, er muss auf bestem Boden wachsen, er braucht Luft zum Atmen, Pflege. Und darüber hinaus muss der erfahrene Weingärtner wissen, was der Weinstock braucht. Da findet sich eine ganze Reihe von Parallelen zum Leben, so wie der Weingärtner seine Sache begeistert führen muss, so geht es im Glauben um die Begeisterung für den Herrn. Dasselbe Thema nahm auch das Anspiel auf. Uwe, der Weingärtner, führte eindringlich vor, was er allein alles im Weinberg schaffen wollte, bis ihn die Stimme Gottes endgültig ausbremste mit der Bemerkung, dass Gott der eigentliche Weingärtner ist und die Arbeit tut. Angelika Schroter brillierte in der Rolle des Weingärtners Uwe mit einem hohen Maß an schauspielerischem Talent. „Läuft bei dir“, das Jugendwort des Jahres, passte auf ihre Darbietung und war gleichzeitig die Überleitung zu Pastor Holger Panteleits Impulspredigt. In der Begründung dazu heißt es u.a., dass es manchmal auch Ausdruck für aufrichtige Bewunderung sei. Jesus sagt dazu: „… denn ohne mich könnt ihr nichts tun“, was so viel heißt wie, ohne Jesus läuft gar nichts. Anmaßung? Die Menschheit hat doch so viel erreicht in Technik und Medizin? Und doch bleibt oft ein schales Gefühl, weil eben vieles nicht machbar ist: Liebe, Glück, Gesundheit und mehr. Die Bibel ist ein realistisches Buch, sie kennt beide Seiten, das Fest und den Missbrauch. Der Wein kann das Leben festlich machen, aber es gibt auch die andere, die dunkle Seite.

Der Weinbau folgt dem Jahreslauf. Im Winter sieht es im Weinberg trostlos aus, im Frühjahr schneidet der Winzer den Weinstock, sodass nur zwei Ruten kreuzförmig stehen bleiben, aus denen Saft austritt, der Weinstock „blutet“, so nennt das der Winzer. Jetzt kann sich der Weinstock kraftvoll entfalten und austreiben. So war es bei Jesus auch, Kreuz und Auferstehung. Gelingendes Leben heißt nicht, dass alles immer erfolgreich läuft; wo Jesus dabei ist, gibt es auch Kelterstunden. Die Menschen, die von Jesus erfüllt sind, bringen eine Gemeinde voran. Dazu ist es nötig, immer wieder erneut umzukehren. „Läuft bei uns“ – das müssen wir immer neu buchstabieren und unsere Schwächen eingestehen, die Jesus dann verändern kann. Und da schließt sich der Kreis wiederum zum Anspiel: Nicht wir machen alles, wir sollen Jesus machen lassen. Bleibt in Jesus, das ist der Schlüssel zu einem gelingenden Leben und die Quintessenz von Predigt, Anspiel und Musik an diesem Vormittag.

Nach der Predigt gab es noch einmal einen Block mit Liedern, die „Mike and the Heaters“ – Namen sind eben nicht Schall und Rauch, deshalb spontan aus der Taufe gehoben von Pastor Panteleit – ausdrucksstark interpretierten.

Im Anschluss an den Gottesdienst öffnete das U-GO Kaffee mit vielen Köstlichkeiten, viel Sprudel und angeregten Gesprächen zur Verarbeitung des Gehörten, aber auch zur Pflege der Gemeinschaft. So konnte die Küche zu Hause kalt bleiben und der Sonntag trotzdem genossen werden.

 


 

 

Bilder vom U-GO am 26.04.2015

Unser Sing-Team
Unser Gemeindechor
Unsere Theatergruppe
Unser Pastor Holger Panteleit
 
 

 

  


Bilder und Bericht vom UGO am 23.11.2014

Der UGO am Sonntag, den 23. November 2014 im UDITORIUM in Uhingen war ein würdiger letzter UGO des zu Ende gehenden Kirchenjahres. Er stellte die Fortsetzung der Serie von UGOs im Zeichen der Ich-bin-Worte Jesu dar und stand unter dem Motto „Raus aus dem Dunkel! Bloß Wie?“

Am Gottesdienst waren bekannte Gesichter wie Pastor Holger Panteleit beteiligt, zudem wurde er durch den Auftritt des Akzente-Chors aus Esslingen bereichert. Die leidenschaftliche und zielstrebige Moderation durch den Gottesdienst übernahm dieses Mal Andrea Zoller. Im Kreis des Gottesdienstes durfte man auch eine hohe Zahl von Kindern und Jugendlichen begrüßen, die sich später in ein eigens für sie gestaltetes Programm verabschiedeten, nachdem zuvor ein bewegendes Anspiel zu sehen war, das eine trauernde Frau beim Auspacken von Weihnachtskisten zeigte. Während der Akzente-Chor die Besucher mit hauptsächlich englischen Liedern begeisterte, durften die Besucher auch selbst ihre nicht zu verkennende Sangesfreude in deutschen Liedern unter Beweis stellen, die über den Beamer eingeblendet wurden.

Der Beamer unterstützte auch die Predigt des Pastors zu Joh 8,12 mit ausgeklügelten und zur Diskussion anregenden Bildern, obwohl diese dank des engagierten Vortrags von Holger Panteleit nicht nötig gewesen wären, da dieser die Anwesenden mit seiner Sprache fesseln und zum Nachdenken anregen konnte. Die Predigt mit dem bekannten Satz „Ich bin das Licht der Welt“ konnte den Besuchern neue Impulse über den Weg aus dem Dunkeln, die gerade auch in einem selbst herrscht, zu Gott und seiner Liebe geben. Allein die Nachfolge Christi ist mächtig genug, einem Menschen in schwierigen Situationen zu helfen, um positiv durchs Leben gehen zu können!

An den Gottesdienst anschließend gab es noch das bereits legendäre UGO-Café, auf das man sich besser mit leerem Magen vorbereitet hätte, um es in voller Weite genießen zu können. Der nächste UGO wird am 14. Dezember zur Advents-Zeit stattfinden. Gewissermaßen als Vorgeschmack darauf konnten die Gäste bei diesem UGO noch in den verschiedenen, mit sehr ansprechenden Arbeiten bestückten Ständen von KUNST IM ADVENT stöbern und bereits das eine oder andere Geschenk mit Blick auf Weihnachten erwerben.

Ilja Panteleit

 

 

 


 

Nachbericht zum UGO „Sehnsucht nach mehr!“

Der U-Gottesdienst am Sonntag, 19. Oktober 2014, im Uditorium in Uhingen bot den Besuchern einen mehr als nur gewöhnlichen Gottesdienst mit der Vorstellung des neuen Pastors Holger Panteleit.

Der Gottesdienst stand ganz unter dem Motto „Sehnsucht nach mehr“ und ist der Beginn einer neuen Reihe von U-Gottesdiensten im Zeichen der Ich-bin-Worte Jesu. Eineinviertel Stunden durften die Besucher einen inspirierenden Gottesdienst mit mitreißender Musik, aufwändiger Technik, einem Anspiel einer Theatergruppe und einer bemerkenswert tiefsinnigen Predigt genießen. Das Ganze wurde begeistert moderiert von Andrea Riek. Begleitet durch ein Musikteam wurde die sehr lebhafte Gemeinde von englischen und deutschen Liedern des Chors mitgerissen und fühlte sich immer wieder zu Akklamationen veranlasst. Der neue Pastor Holger Panteleit wurde der Gemeinde in einem Interview geleitet von Nicole Schmid nähergebracht und vorgestellt, wobei die volle Überzeugung des Pastors im ganzen Raum zu spüren war, weshalb man sich auf eine gute Zusammenarbeit freuen kann. Beim Anspiel der Theatergruppe gab es kurze technische Pannen mit den Mikrofonen, wodurch sich allerdings weder die Gemeinde noch die Darsteller stören ließen. Unterstützt wurde dies durch die Einblendung von passenden und erheiternden Bildern über einen Beamer, was sich auch auf die nachfolgende Predigt über Joh. 6,35 ausdehnte.

In der Predigt wurde der aufmerksam zuhörenden Gemeinde von der Leere in uns Menschen erzählt und wie einfach und doch zugleich schwierig es ist, diese zu füllen. Wir sind eingeladen, zu Jesus Christus kommen, denn er ist das Brot der Welt – Worte, über die man erst eine Weile nachdenken muss, um sie wirklich zu verstehen. Die Predigt sprach an und dürfte die Besucher noch länger begleiten. Aber auch sonst konnten die Besucher etwas aus diesem Gottesdienst mitnehmen: einen gefüllten Magen durch einen an den Gottesdienst anschließenden Imbiss mit Kaffee und Kuchen, bei dem es noch zu lebhaften Gesprächen kam.

Fortsetzung:

26.04.15    05.07.15

(Ilja Panteleit)

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