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Sonnenenergie Friedenskirche Happenbach e.V.

Friedenskirche mit Pastorenwohnung

„Sonnenenergie Friedenskirche Happenbach e.V.“

Im Jahre 2005 gründeten zehn mutigen Frauen und Männer den oben angeführten Verein, um auf dem Dach unseres Gemeindezentrums eine Fotovoltaikanlage anzubringen. Dieser Vereinsgründung voraus, ging das Einholen von Informationen und viele Gespräche. Von vornherein war uns bewusst, dass das Dach unseres Gemeindezentrums nicht optimal geeignet ist, um darauf eine Fotovoltaikanlage zu installieren und zu betreiben. Der zu erwartende Ertrag konnte nicht unser Hauptgrund für dieses Unterfangen sein.

 

Einige unserer Beweggründe für das Betreiben dieser Anlage waren:

  • Strom wird in Deutschland vorwiegend aus fossilen Energien erzeugt. Der Anstieg der Kohlendioxidkonzentration in der Luft durch den Verbrauch fossiler Energien wie Kohle, Öl, Gas, Torf usw. hat klimatische Veränderungen zur Folge (Treibhauseffekt)
  • Nutzung der Sonnenenergie durch Fotovoltaik führt zur Minderung des Kohlendioxidausstoßes
  • Schonung der Energieträger wie Kohle, Öl, Gas, Torf usw., denn dieses Ressourcen stehen nicht unbegrenzt zur Verfügung

 

Für uns sehr wichtig war die theologisch, kirchliche Begründung für die Nutzung alternativer Energien wie Fotovoltaik:

  • Die Schöpfung gehört Gott, er hat uns diese anvertraut und wir sind aufgerufen diese Schöpfung zu erhalten
  • Geldanlage in Fotovoltaik dient der Erhaltung der Schöpfung
  • Schonender Umgang mit vorhandenen Energien wie Kohle, Öl, Gas, Torf usw., damit auch für kommende Generationen nutzbare Naturkräfte vorhanden sind
  • Unseren Glauben nicht nur nach „Innen“ praktizieren, sondern auch handeln
  • Beachtung des ökologischen Aspekts wie die Wechselbeziehung zwischen Lebewesen und Umwelt

 

Im Spätjahr 2005 haben wir die von einem Fachbetrieb aus der Umgebung erworbene Fotovoltaikanlage in Eigenleistung installiert und diese erfolgreich ans Stromnetz angeschlossen. Um Ertragsausfälle zu minimieren, installierten wir im Dezember 2008 ein Gerät zur Überwachung unseres Wechselrichters. Wir können nun bei Störungen an den Solarmodulen oder Installationen sofort eingreifen. Außerdem besteht die Möglichkeit über Internet den Stromertrag und vieles mehr jederzeit zu beobachten und zu kontrollieren.

Wir vom Verein freuen uns, dass wir zur Erhaltung der Schöpfung einen kleinen Beitrag leisten können.

Wollen Sie auch daran teilhaben? Für uns vom Verein wäre es eine große Freude, wenn wir noch viele aus den Reihen unserer Gemeinde zu einer Mitgliedschaft bewegen könnten. Der Jahresbeitrag von 18 € (1,50 € / Monat) dürfte wohl niemand abschrecken, und außer dem Beitrag entstehen keine weiteren Verpflichtungen. Die Teilnahme an der einmal jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung ist selbstverständlich freiwillig.

Sollten Sie weitere Fragen haben, dann wenden Sie sich an eine der unten angeführten Personen.

Es freuen sich auf sie – die Mitglieder des Vereins „Sonnenenergie Friedenskirche e.V.“
D. Arnold, M. Arnold, M. Föll, R. Lutz, F. Rabe, V. Rieker, J. Röser, B. Weininger, G. Weininger

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