Ordination in Heilbronn und Festgottesdienst in Hockenheim

Ordination und Festgottesdienst

„Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt“ – dieser Ausspruch aus dem Johannesevangelium war der Leitgedanke des Festgottesdienstes zur Ordination unserer Pastorin Hanna Lehnert.

Einige Gemeindeglieder waren schon eine Woche zuvor beim Ordinationsgottesdienst in Heilbronn dabei, wo Hanna Lehnert zusammen mit zwei weiteren Pastorinnen vor einem Auditorium von über 2000 Gottesdienstbesuchern in die volle Mitgliedschaft der Süddeutschen Konferenz aufgenommen wurde. Bischof Harald Rückert hielt die Predigt und gab Hanna Lehnert das Wort aus dem Johannesevangelium als Ordinationsspruch mit auf ihren Weg.

Dank moderner Videotechnik konnten die Besucher im Festgottesdienst in Hockenheim die wichtigen und feierlichen Momente der Ordination miterleben und freuten sich danach, dass man schon bei ihren ersten Predigtworten spürte, dass Hanna Lehnert gleich mehrere Steine vom Herzen gefallen waren, als sie sich bewusstwurde, nun offizielle Pastorin „ihrer Kirche“

zu sein. „Es war ein langer Weg, wir sind ihn gemeinsam gegangen, ich danke Ihnen allen ganz herzlich dafür,“ strahlte Hanna Lehnert in ihrer offenen und herzlichen Art.

Gratulationen zur Ordination kamen von der eigenen Kirchengemeinde, Annemarie Wüst übergab Hanna Lehnert eine Stola mit der Symbolik des Guten Hirten. Pfarrer Michael Dahlinger überbrachte die Wünsche der evangelischen Landeskirche. Die Wünsche der Evangelischen Gemeinschaft übermittelte Pastor Thomas Schäfer. Lektor Rüdiger Rupp, der den Festgottesdienst souverän moderierte, verlas das Glückwunschschreiben von Oberbürgermeister Dieter Gummer. „Die Töne“ unter der Leitung von Alexandra Rupp umrahmten den Gottesdienst und der Gitarrist Jan Henning beeindruckte als Solist.

Danach konnte Hanna Lehnert viele Hände schütteln und gute Wünsche entgegennehmen. Sie freute sich, dass ihre Familie und einige frühere Weggefährten dabei waren. Für Gespräche war genügend Zeit, eine Reihe kulinarischer Spezialitäten sorgte dafür, dass „Leib und Seele“ zusammengehalten wurden.