Ausblick

Liebe Geschwister und Freunde,

ab dem 1. Juli ziehen meine Frau Ulrike Wenneborg und ich in Neustadt in unsere neue Dienstwohnung Am Häuselberg 16.

Wir freuen uns schon sehr auf die schöne Vorderpfalz und vor allem auf die Begegnungen mit euch. Euch alle kennen zu lernen, ist uns ein großes Bedürfnis. Wodurch ist euer Glaube geprägt? Was berührt eure Seele? Und wir möchten auch herausfinden, was ihr als Menschen in den Gemeinden braucht. Denn das ist uns wichtig: Dort anzuknüpfen, wo ihr seid.

Damit ihr schon mal einen kleinen Eindruck von uns bekommt:

Ulrike und ich sind beide Ende Fünfzig und haben 2015 geheiratet. Wir haben beide jeweils zwei erwachsene Kinder aus erster Ehe. Ulrikes Sohn Ruben lebt in ihrer alten Heimat Dortmund. Und ihre Tochter Naemi wohnt mit ihrer Familie seit Anfang Juli in Belgien. Ulrike ist seit einem Jahr glückliche Oma einer Enkelin. Mein Sohn Jonathan ist seit Dezember verheiratet und Diakon in der Ev. Kirchengemeinde in Plankstadt bei Schwetzingen. Mein Sohn Julian studiert an der Uni in Karlsruhe.

Ulrike war beruflich aktiv als Finanzbeamtin in Dortmund und ist seit Januar 2019 in Pension. Wir kommen beide ursprünglich aus der Landeskirche.

In der EmK war Ulrike lange Jahre Laienvertreterin ihres Bezirks in der Norddeutschen Jährlichen Konferenz. Später auch Mitglied in der Zentralkonferenz und im Kirchenvorstand. Zuletzt hat sie das Frauenwerk der NJK geleitet und ist gerne in Frauengruppen aktiv. Sie hat außerdem eine Laienpredigt- und eine Seelsorgeausbildung unserer Kirche. Ulrike betätigt sich gerne kreativ und mag es, Beziehungen und Freundschaften zu knüpfen und zu pflegen.

Wir beide freuen uns, wenn wir Gäste bei uns zu Hause haben.

Ich bin übergemeindlich seit 3 Jahrzehnten im öffentlich-rechtlichen Hörfunk tätig.

Seit 2011 liegt mir das Thema Gebet sehr am Herzen. Ich glaube, dass es eine Schlüsselstellung für unsere persönliche Glaubensentwicklung aber auch für die Gemeindeentwicklung hat. Dabei ist mir das Gebet als Gespräch wichtig. Als Austausch mit Gott, mit Jesus. Als Reden UND Hören. Im Saarland habe ich das Projekt „Haus der Stille“ initiiert, das jetzt von jemand anderem in unserem Team weitergeführt wird. Kontakte zu anderen Gebets- und Stille-Initiativen habe ich aufgrund des Auftrags Gottes gepflegt, an dieser Stelle ein Netzwerk zu bilden.

Im Moment bin ich übergemeindlich Sekretär für Evangelisation im Heidelberger Distrikt und als solcher zusammen mit Joachim Ruch im Konferenzausschuss für Evangelisation. Dieser Ausschuss hat mich auch als Vertreter in den Konferenzverwaltungsrat entsandt, indem ich früher schon viele Jahre war.

Was machen wir gerne privat?

Ulrike ist künstlerisch aktiv. Für ihre Enkelin handarbeitet sie und ist mit Leib und Seele Oma. Wir schätzen Kleinkunst und Konzerte.

Letztes Jahr haben wir uns E-Bikes gekauft, die wir auch gerne nutzen. Außerdem findet man mich in der Freibadsaison so oft es geht für 1 km Schwimmen im Wasser. Ich lese, spiele Doppelkopf und Backgammon und höre und mache gerne Musik – vor allem mit anderen. Klavier und Gitarre sind meine Instrumente, seit kurzem auch etwas Ukulele und Cajon. Früher habe ich einige Jahre Chöre geleitet, sodass Noten mir kein Fremdwort sind, obwohl ich lieber nach Harmoniebezeichnungen spiele oder improvisiere.

Übrigens: Drei „K“ mag ich nicht: „Kaffee, Kaugummi, Kola“

Meine Grund-Glaubenserfahrung ist, dass Jesus mich bedingungslos und unendlich liebt. Das tut er u.a. indem er mit mir redet. In unterschiedlichen „Sprachen“ – in der Stille, durch die Bibel, durch anderen Menschen, durch Musik und Kunst und einiges andere mehr. Für mich ist die Gegenwart Gottes und Jesus durch den Heiligen Geist real.

Wir freuen uns sehr, am 5. Juli zum Einführungs-Gottesdienst viele von euch zum ersten Mal zu sehen. Das Thema des Gottesdienstes „Gott ist da“ leitet sich von einem Satz von Johannes Hartl her: „Das einzig Attraktive, das die Kirche zu bieten hat, ist die Gegenwart Gottes.“ Was das für unseren Glauben bedeutet und welche Konsequenzen das haben kann, das möchte ich gerne in diesem Gottesdienst ansprechen. Wir freuen uns sehr auf die Begegnung mit euch, mit den ökumenischen Gästen und unserem Superintendenten Stefan Kettner.

Bis dahin: Behüt‘ euch Gott an Körper, Geist und Seele,

eure Joachim Schumann und Ulrike Wenneborg