Rückblick

Tausendfach auf Gehwege gemalt

Auf große Resonanz ist ein „Stiller Flashmob“ am Ostersonntag gestoßen. Mehr als 100 Gemeinden und Tausende Privatpersonen beteiligten sich an der Aktion, morgens um fünf Uhr mit Kreide den Ostergruß „Der Herr ist auferstanden“ auf Gehwege zu malen. Das berichtete einer der Mitinitiatoren, der Anwalt Cornelius Matutis. Der Aufruf war vor Ostern innerhalb einer Woche in den Sozialen Medien Instagram, Facebook und Twitter mehr als 100 000-mal geteilt worden. Er habe Rückmeldungen über die Beteiligung sogar aus dem Ausland bekommen, darunter auch aus Namibia, Spanien, England, Tschechien, Polen, der Schweiz und Österreich, so Matutis. Aus Österreich habe ein älteres Ehepaar gemeldet, es sei von der Polizei kontrolliert worden. Die Beamten hätten wissen wollen, warum die beiden so früh mit Kreide unterwegs seien. Anschließend hätten sie die Aktion fortsetzen können. Viele Kirchen unterstützten die Aktion. Auch Methodisten griffen an Ostern zur Kreide. Ursprünglich stammte die Idee für die Aktion aus der mecklenburgischen Kreisstadt Parchim. Wie der Pastor der dortigen Landeskirchlichen Gemeinschaft, Felix Gerlach, sagte, ist ihm und einer Kirchenvorsteherin der Nordkirche unabhängig voneinander die Idee gekommen. Man habe die Aktion dann gemeinsam beworben: „Alle Kirchen und Freikirchen in der Stadt haben sich beteiligt. Er schätzt, dass rund 40 Personen früh morgens in Parchim unterwegs gewesen seien, um mitzumachen. Der Slogan „Der Herr ist auferstanden“ sei 300-mal geschrieben worden. Nicht bei allen Bürgern sei die Aktion auf Wohlwollen gestoßen. Manche hätten sie als „Blödsinn“ bezeichnet. Dennoch habe man beobachtet, wie auch Kritiker die Ostergrüße abgelaufen seien. Gerlach: „Die große Mehrheit der Einwohner von Parchim sind keine Christen. Wir haben sie dennoch zum Nachdenken gebracht.“ www.christen-in-deutschland.de – aus unserer Kirchenzeitung „unterwegs“ Horst Pokropp

PS.: ich habe „der Herr ist auferstanden“ auf den Fußweg an der Gartenseite (Elsässer Straße) geschrieben und in den Schaukasten. Henrike Denkmann

 

Weihnachtsaktion

Ein herzlicher Dank von der Weltmission geht an alle, die die Weihnachtsaktion 2019 „Gesund bleiben“ unterstützt haben. Über 120 000 Euro sind dafür bisher eingegangen und werden vor allem Menschen mit HIV/Aids in Afrika unterstützen, die auch und gerade während der Corona-Pandemie Betreuung und Medikamente brauchen. Auch 2020 wird es eine Weihnachtsaktion geben: Das Geld soll den diversen Ausbildungsprojekten unserer Partner in Afrika zugutekommen. Ausbildung ist einer der Schlüssel für ein eigenständiges Leben und Einkommen, besonders in den armen Ländern in Afrika. Nähere Informationen und Materialien sind im Herbst erhältlich. Mit Waffelbacken der Kinderkirche, gemeinsamen Mittagessen nach dem Gottesdienst und weiteren Spenden haben wir uns an dieser Aktion gut beteiligt.

Horst Pokropp