Rückblick

Wir freuen uns, dass Hermine Centner uns mitteilt,

wie sie in unsere Gemeinde kam. Ein herzliches Dankeschön!

Als erstes Kind von Hermine und Richard Käfer wurde ich 1948 in Markt-Schwaben bei München geboren. 8 1/2 Jahre später bekam ich einen Bruder. Wohlbehütet wuchsen wir in der Baptistenfamilie auf und gingen gerne in die Sonntagschule und Jungschar in München.

1962 ging ich für ein soziales Jahr nach Stuttgart ins Diakonissenhaus Bethel. Ich kam zum Glauben und wurde getauft. Mein Taufspruch begleitet mich heute noch (Selig sind, die Gotteswort hören und bewahren Lk.11,28). Nach dem sozialen Jahr ging ich wieder nach München und lernte Großhandelskauffrau. 1968 heiratete ich meinen ersten Ehemann und wir zogen mit meinen Eltern nach Jockgrim in ein Haus. Ich bekam in der Firma Mercedes einen Arbeitsplatz und suchten Anschluss in der Baptistengemeinde Karlsruhe. Da ich gerne singe war, ich im Gemeindechor gerne willkommen. 1979 trennte ich mich von meinem Ehemann. 2 Jahre später lernte ich meinen jetzigen Ehemann Hans kennen und zog 1982 nach Minfeld. 6 Jahre später heirateten wir in meinem Geburtsort Markt-Schwaben bei München.  

Die EmK lernte ich in dem Jahr durch Herrn Ludwig kennen. Er war auch in der Baptistengemeinde Karlsruhe und kam ab und zu in die EmK. Damals wurde ich von Hans Günthers Vater am Eingang ganz herzlich begrüßt und die Predigt von Pastor Philipp Zimmermann war für mich eine Herzenssache. Mir gefiel es in der EmK so gut, dass ich 1 Jahr danach von der Baptistengemeinde überwiesen wurde. Seitdem bin ich Gemeindeglied in der EmK Kandel.
Willkommen bin ich auch gerne im Kirchenchor. Die Singstunden montags machen mir sehr viel Freude. Unsere Auftritte innerhalb und außerhalb haben viel Zuspruch gefunden, leider ist das Singen aber wegen der Pandemie nicht mehr möglich. Ich bete aber, dass Gott uns Geduld und Kraft gibt, diese Zeit zu überstehen und unsere Lieder dem Herrn bald darbringen zu können.                                                                                                                                                         

Die Wörther Tafel sagt: Danke

Unsere Erntedankgaben in Form von Lebensmittel gingen dieses Jahr, wie schon seit 12 Jahren, an die „Wörther Tafel“ Die Leiterin Frau Bisanz schreibt:
„Vor 15 Jahren kam Jochen Schreiber auf die Idee, in Wörth eine Tafel zu gründen im Rahmen der Agenda Tafel Wörth, was dann erfolgreich im Jahre 2005 zu Ende geführt wurde.
Die Tafel Wörth, eine der 950 Tafeln bundesweit, ist ein eigenständiger Verein. Sie finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Wöchentlich werden ca. 2-3 Tonnen Lebensmittel eingesammelt. 90 freiwillige Helfer sind die ganze Woche über im Einsatz.

Wir danken der EMK in Kandel ganz herzlich, dass Sie uns über viele Jahre Ihre Erntedankgaben zur Verfügung gestellt haben. Gerne haben wir die Lebensmittel abgeholt und sie werden an Bedürftige weitergeleitet.“

Senioren 60 plus

Ein Café neu entdeckt

Eigentlich sollte es zuerst am 14. September nach Steinweiler zur Seifenmanufaktur gehen. Wegen Corona durften jedoch keine Führungen durchgeführt werden. Also trafen wir uns gleich im Café Carmello in Winden. Das Werbe-Standbild beim Vorbeifahren oft gelesen. Wir sind jedoch nie eingekehrt. Dies war ein guter Tipp von Gaby Wolman. Oben auf der Terrasse hatten wir an mehreren Tischen genügend Platz mit einem schönen Ausblick. Es gab leckeren Kuchen und mehr, natürlich auch verschiedene Getränke und Zeit zum Erzählen. Es hat uns sehr gut gefallen.
Wunderbar, uns wieder einmal – trotz Corona – zu treffen. Und 17 von uns fanden den Weg. Im Innenraum des Cafés (coronabedingt) lauschten wir Eli Wolman, der uns zwei seiner eigenen Gedichte vortrug.                                

Horst Pokropp

Maskenball am See - Neupotz 2020

Man glaubt es kaum, doch ist es wahr,
schon wieder war vorbei ein Jahr,
als die Senioren schwebten ein
in Neupotz in das Anglerheim.

Doch dieses Jahr war eines neu,
die EMK, ganz ohne Scheu,
traf nach Coronas großem Knall
sich dort zu einem Maskenball !

Der Wind war stark, man saß im Zelt
hat Essen und Getränk bestellt,
die Stimmung war trotz allem heiter,
das Leben geht ja auch mit Virus weiter.

Mal Maske rauf, mal Maske runter,
man unterhielt sich dennoch munter,
und aß den Zander, trank den Wein,
ein Eis zum Schluss war auch noch fein.

So war der Tag durchaus gelungen,
Corona hat uns nicht bezwungen,
denn Pfälzer lassen sich, das ist bewiesen,
ihr Leben nicht so schnell vermiesen.

Doch nächstes Jahr, wir hoffen sehr,
spricht keiner von Corona mehr.
Ich seh uns schon in Neupotz sitzen
und nicht mehr unter Masken schwitzen.

Eli Manuel Wolman

Verschobene Einsegnung

Ungewöhnliche Umstände erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Pastor Andreas Denkmann hatte den Kirchlichen Unterricht mit seiner Tochter Laura und Emely Schmitt begonnen. Pfarrdiakon Friedrich Wagner hatte ihn in der Vakanzzeit übernommen. Und nun sollte die Einsegnung stattfinden.
Wie bisher üblich im Frühjahr ging es nicht, weil wir uns im Lockdown befanden und coronabedingt keine Gottesdienste stattfinden konnten. Fünf Monate lang. Also hat der Gemeindevorstand Kandel beschlossen, die Einsegnung auf den 6. September zu verlegen, wenn der neue Pastor da ist.

Aber wo? In unserer Kirche in der Waldstraße war es nicht möglich, da wir dort nur etwas über 20 Plätze zur Verfügung hatten. Zu dem Zeitpunkt galt noch die Regel, dass pro 10 Quadratmeter eine Person den Gottesdienst-Raum besuchen durfte. Wir kamen auf die Idee mit der Bienwaldhalle. Kandels Bürgermeister Michael Niedermeier sorgte dafür, dass wir sie auch kurzfristig noch zu günstigen Konditionen bekamen. So wurde ein Coronakonzept eingereicht und der Gottesdienst durfte nur eine Stunde dauern.

Aber wir bekamen das hin. Es war schon ein komisches Bild von der Bühne, achtzig einzelne Stühle in der Halle verteilt zu sehen, auf denen etwas über sechzig Gottesdienst-Besuchende saßen. Die rund 10 Akteure blieben die ganze Zeit auf der großen, breiten Bühne.
Aber wir haben es den beiden Jugendlichen so schön wie möglich gemacht. Das Thema das Gottesdienst lautete „Vertrauensvoll durch’s Leben gehen“. Die Günther-Familienband begleitete die vorgesungenen Lieder.

 

Ungewöhnliche Umstände erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Pastor Andreas Denkmann hatte den Kirchlichen Unterricht mit seiner Tochter Laura und Emely Schmitt begonnen. Pfarrdiakon Friedrich Wagner hatte ihn in der Vakanzzeit übernommen. Und nun sollte die Einsegnung stattfinden.
Wie bisher üblich im Frühjahr ging es nicht, weil wir uns im Lockdown befanden und coronabedingt keine Gottesdienste stattfinden konnten. Fünf Monate lang. Also hat der Gemeindevorstand Kandel beschlossen, die Einsegnung auf den 6. September zu verlegen, wenn der neue Pastor da ist.

Aber wo? In unserer Kirche in der Waldstraße war es nicht möglich, da wir dort nur etwas über 20 Plätze zur Verfügung hatten. Zu dem Zeitpunkt galt noch die Regel, dass pro 10 Quadratmeter eine Person den Gottesdienst-Raum besuchen durfte. Wir kamen auf die Idee mit der Bienwaldhalle. Kandels Bürgermeister Michael Niedermeier sorgte dafür, dass wir sie auch kurzfristig noch zu günstigen Konditionen bekamen. So wurde ein Coronakonzept eingereicht und der Gottesdienst durfte nur eine Stunde dauern.

Aber wir bekamen das hin. Es war schon ein komisches Bild von der Bühne, achtzig einzelne Stühle in der Halle verteilt zu sehen, auf denen etwas über sechzig Gottesdienst-Besuchende saßen. Die rund 10 Akteure blieben die ganze Zeit auf der großen, breiten Bühne.
Aber wir haben es den beiden Jugendlichen so schön wie möglich gemacht. Das Thema das Gottesdienst lautete „Vertrauensvoll durch’s Leben gehen“. Die Günther-Familienband begleitete die vorgesungenen Lieder.

Andreas Denkmann und Friedrich Wagner beteiligten sich mit Lesung und Gebeten. Christiane Hager, als Gemeindevertreterin, sprach das Grußwort und überbrachte die Gemeindegeschenke. Und ich hielt die Predigt über
Psalm 9,11 Alle, die dich kennen, Herr, setzen auf dich ihr Vertrauen. Du lässt niemand im Stich, der deine Nähe sucht.
Laura und Emely sangen das wunderschöne, mutmachende Lied „Oceans“ und beteiligten sich mit zwei Gebeten. Und Jasmin Denkmann und ich sangen als Anbetungslied das a-capella-Duett „Unto thee o Lord“.

Laura Denkmann bekam den Einsegnungsspruch: Der HERR ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen? (Psalm 27,1)
Und Emely Schmitt erhielt den Einsegnungsspruch: Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich‘s meine. Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege. (Psalm 139, 23 +24).

Um elf Uhr bekamen wir tatsächlich eine Punktlandung hin. Draußen vor der Halle konnten die Gottesdienst-Besuchenden noch zusammenstehen und miteinander reden – leider ohne Kirchenkaffee. Aber allen war klar:
Es war doch noch ganz schön gewesen – wenn auch ungewöhnlich schön.

js