Im Blick: Theologische Hochschule Reutlingen

Die Theologische Hochschule steht in einer mehr als 150-jährigen Tradition der Bildung kirchlicher Führungskräfte. Getragen wird sie von fünf deutschsprachigen Jährlichen Konferenzen. Seit 2005 ist sie eine staatlich anerkannte Hochschule und vergibt staatlich anerkannte Bachelor- und Master-Abschlüsse. Derzeit besteht die Hochschulgemeinschaft aus mehr als sechzig Studierenden, sieben Professor(inn)en und Lehrbeauftragten und Mitarbeitenden in Haus und Verwaltung.

Der Rektor, Prof. Roland Gebauer, hat mich im Juni angeschrieben und dankt auch unserer Gemeinde für ihr Interesse und ihre Gebete. Weiterhin kann die Hochschule vielen Menschen eine theologische Ausbildung zukommen lassen und von der Unterstützung durch Spenden profitieren die Studierenden zurzeit in besonderer Weise, da der Studienbetrieb auch während der Corona-Pandemie aufrecht erhalten werden kann. Investitionen in die technische Infrastruktur haben es ermöglicht, über Video-Streaming Interessierte außerhalb Reutlingens an den Veranstaltungen zu beteiligen. Sie erlauben es auch, den Studienbetrieb als Fernstudium fortzuführen. Seit dem 30. März nehmen die Studierenden die Vorlesungen und Seminare in virtuellen Klassenräumen wahr. Die Frage ist, wie es weiter gehen kann.

Auch in diesem Jahr werden wir der Hochschule eine Spende zukommen lassen. hp

 

Im Blick: Wir freuen uns, einen neuen Pastor zu haben

Pastor Joachim Schumann wurde am 5. Juli in einem Gottesdienst in der Pauluskirche in Neustadt-Hambach von Superintendent Stefan Kettner eingeführt. Und Dr. Joachim Ruch hieß ihn und seine Frau Ulrike Wenneborg mit einem „pfälzischen“ Präsent auf dem Bezirk herzlich willkommen. Im Protokoll vom Bezirksvorstand: „62 Personen nahmen teil, sehr gut besuchter und schöner, angemessener Gottesdienst mit vielen musikalischen Elementen und Sektempfang mit Dudelsackmusik (Gesangbuchlieder). Es war eine sehr gute, herzliche Atmosphäre mit Grußworten von Pfarrer Mandelbaum, Pastor Johannes Klein („Er lebt!“-Gemeinde) und Bürgermeister Röthlingshöfer von Neustadt“

Die Begrüßung und Einführung von Pastor Joachim Schumann und seiner Frau zu seinem ersten Gottesdienst in Kandel fand am Sonntag, 23. August um 15 Uhr, platzbedingt bei der Evangelischen Christusgemeinde in Minderslachen, Höfener Ring 11, statt. Dem Tag entsprechend war es ein harmonischer, froher und musikalischer Gottesdienst, der unter dem Thema stand: Gott baut ein Haus, das lebt (Psalm 127,1). Klavier und Geige stimmten uns ein und das übertragene Lied: „In deinem Haus will ich bleiben, Vater“. Christiane Hager begrüßte die Besucher und namentlich die geladenen Gäste, Gabi Wolmann wies auf die Corona-Regeln hin. Ruth Maier hieß Pastor Joachim Schumann und seine Frau Ulrike Wenneborg herzlich willkommen mit einem Geschenk und Blumengruß „In jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“. Pastor Schumann sang, von seiner Gitarre begleitet, in Deutsch und Englisch zum Thema passend vom Haus bauen.

Seiner Predigt legte er 1. Petrus 2, 5-8 zugrunde. 3 Fragen: Wer sind wir als Gemeinde? Wozu sind wir als Gemeinde da? Wie diese Aufgaben wahrnehmen? Wir sind wichtig, wertvoll, sein Eigentum. Die großen Taten Gottes verkündigen. Kommt zu Christus: Gottesdienst, Beten, Gemeinschaft. Der Heilige Geist darf uns verändern. Die Steine der Mauer mit Namen, waren gefüllt: z.B. Gastfreundschaft, Organisation, Seelsorge, Gabe der Musik usw. Und Jesus ist der Eckstein.

Mit Klavier (Cornelia Günther) + Gitarre (Rüdiger Günther) sang Hans Günther 2 Lieder zum Thema: „Gott baut ein Haus, das lebt“ und „Herr Jesus, Grundstein der Gemeinde“. Gebete und Segen sowie das Nachspiel (Klavier + Geige) rundeten den Gottesdienst ab. Draußen auf der großen Terrasse schloss sich ein Sektempfang mit Grußworten an. Verbandsbürgermeister Poß hatte die Kandeler „Beziehungskiste“ (Wein und Honig) mitgebracht, auch im Namen der Stadt. Er und Stadtbürgermeister Niedermaier machten in herzlicher Art Werbung für Kandel, da das Ehepaar Schumann in Neustadt wohnt. Vom Stadtbürgermeister wurden beide zu einem Abendessen eingeladen mit vorheriger Stadtführung durch Dr. Werner Esser. Gemeinde-Pastor Carsten Perl als Hausherr hatte ein Grußwort mit Psalm 73,28. Pfarrerin Johanna Baum von der Protestantischen Kirchengemeinde Kandel hatte ein Buch zum Thema Ruhe mitgebracht zum Abschalten und neu Auftanken und Pfarrer Stanislaus Mach von der katholischen St.-Pius-Gemeinde ein Buch mit 365 Gedanken zum Abend. Alle Redner hießen unseren neuen Pastor herzlich willkommen. Er bedankte sich vielmals und ging auf alle Grußworte ein. Zwischen den Grußworten inspirierende Musik mit 3 Querflöten und Gitarre (Rüdiger Günther) unter der Leitung von Susanne Günther. Nach 17 Uhr ging eine besondere Veranstaltung zu Ende. hp/hd