Gott tut auch heute noch Wunder

Im Jahre 1974 hat es mich aus beruflichen Gründen in eine südwestdeutsche Großstadt verschlagen. Anfangs ging es mir dort sehr gut. Und ich habe mich in meinem Umfeld wohlgefühlt.

Doch dann lernte ich eine sehr zwielichtige Person kennen. Obwohl ich um diesen negativen Tatbestand wusste, habe ich diese Frau geheiratet. Doch wie nicht anders zu erwarten, hielt die Ehe nur ein Jahr.
Alle damit zusammenhängenden Umstände führten mich in eine Katastrophe. Ich verlor meine Arbeit, war fast mittellos und ohne Wohnsitz. So suchte ich unbedingt ein Dach über dem Kopf. Tagtäglich lief ich auf der Suche nach einem Zimmer von morgens bis abends durch die Stadt.
Eigentlich war es aussichtslos, eine kleine Unterkunft zu finden, denn der Ort, in dem ich lebte, war eine Verwaltungs- und Studentenstadt.
Während meiner Suche habe ich immer wieder gebetet und Gott um Hilfe angerufen.

Nach vielen vergeblichen Anläufen bekam ich irgendwann eine Adresse zugesteckt, die mich abends zu einem alten, pensionierten Schneidermeister führte.
Als ich bei ihm eintrat, hat er mich nicht gefragt, woher ich komme oder ob ich eine Arbeit habe.

Er hat nur gesagt: „Hier sind die Schlüssel.“

Danke, Gott!

Helmut L.

Kinder und Jugendwerk

der Norddeutschen Konferenz (NJK)

Ein Mädchen sagte in einer Kinderstunde zu mir: „Lars, du siehst ja so ernst aus. Hast du vergessen, was du uns immer sagst: „Jesus liebt dich“?
Jetzt sage ich dir das auch: „Jesus liebt dich“.

Ich weiß schon gar nicht mehr, warum ich damals so ernst aussah. Die Zusage, die mir das Mädchen damals sagte, habe ich aber nicht vergessen: „Jesus liebt dich!“.

Die Zusage macht mir heute noch Mut. Die Liebe Gottes sucht sich ihren Weg zu den Menschen. Im Vertrauen auf diese Liebe sind wir gemeinsam unterwegs und treffen unsere Entscheidungen.

Lars Weinknecht
(Leiter des Jugendwerks)