Wir wollen bauen
Warum wollen wir bauen?
Wir haben die Vision einer Ägidienkirche als einen Ort der Begegnung, des Austausches und der Vernetzung.
Der jetzige Zustand des Erdgeschosses unserer Kirche ermöglicht es nicht, die vorhandenen Ressourcen des Gebäudes zu nutzen. Es ist dunkel, im Winter ist es kalt, die Feuchtigkeit in den Wänden schadet der Elektrik, die Farbe blättert von den Wänden, Stufen erschweren den Zugang zu den Räumen, zwischen Gemeinderaum und Kirchsaal liegt ein ungenutztes Zwischengeschoss. Die Krämerbrücke 18 ähnelt eher einer Abstellkammer, als einen Raum, in dem man sich gern aufhalten möchte.
Eine Sanierung ist aus baulicher Sicht somit erforderlich. Wir wollen die Gelegenheit aber auch nutzen, um die räumlichen Gegebenheiten für unsere Vision zu gestalten.
Wer will bauen?
Wir, dass sind nicht nur wir als Gemeinde, die die Räume für barrierearme Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen nutzen möchten. Das sind genauso externe Nutzer, die Bewohner der Krämerbrücke und auch die deutschlandweite EmK. Durch die zentrale Lage von Erfurt ist die Ägidienkirche prädestiniert für Sitzungen und Gremienarbeit.
Wir wollen nicht nur für uns bauen, wir wollen die Kirchenräume auch weiter öffnen.
Was wollen wir bauen?
Die Baumaßnahme wird durch das Architekturbüro SMITS + Tandler au Erfurt geplant. Sie waren bereits 2010 bei dem Umbau des Treppenaufgangs beteiligt und führen das damalige Gestaltungskonzept konsequent fort.
In der Krämerbrücke 18 wird die Kleinteiligkeit der Räume durch den Rückbau der Trennwände aufgehoben. Es entsteht ein großer Raum mit kleiner Teeküche sowie einer Toilette. Der Raum kann für kleinere Gruppen oder als Arbeitsraum genutzt werden.
Im Gemeinderaum in der Ägidienkirche wird die Zwischendecke zurückgebaut, sodass ein hoher, heller, fast sakraler Raum entsteht. Die Nischen und Bögen im Mauerwerk werden freigelegt, um die historische Geschichte des Gebäudes erlebbar zu machen. Es wird eine barrierearme Toilette geben. Die zentrale Küche wird durch einem Tresen vom Gemeinderaum getrennt. Dieser wird als Arbeitsfläche, kommunikativer Treffpunkt, aber auch als Abendmahlstische Verwendung finden. Über der Küche und Toilette gibt es eine kleine Empore, welche zum Beispiel für Kindergottesdienste genutzt werden kann.
Wann soll es losgehen?
Geplant ist der Baustart für Anfang 2026.
Und was kostet das?
Die aktuelle Kostenberechnung liegt bei ca. 480.000 € brutto. Davon wird ein Teil durch Rücklagen gedeckt. Es werden auch Fördermittel beantragt. Je nach Förderhöhe bleibt ein großer oder nicht ganz so großer Betrag, der durch uns finanziert werden muss. Wir laden alle herzlich dazu ein, sich mit Spenden daran zu beteiligen. So können alle an der Vision für die Ägidienkirche als Ort der Begegnung, des Austausches und der Vernetzung mitwirken.
