Corona-Regeln für Gottesdienste auf dem Bezirk ab 15. Mai

In einer Sitzung des Bezirksgemeindevorstandes (10.05.2022) haben wir beschlossen:

  • Einhalten der allgemeinen Hygieneregeln
  • keine Maskenpflicht mehr im Gottesdienst, auch nicht beim Singen (wer will, kann gerne weiter Maske tragen)
  • Bestuhlung der Kirchenräume regelt jede Gemeinde selber; Abstände der Haushalte untereinander können weiter eingehalten werden
  • Kirchenkaffee nach dem Gottesdienst kann wieder angeboten werden (wenn möglich im Freien um die Kirche)


Corona-Regeln alle anderen Veranstaltungen
Verantwortung liegt bei den Gruppen


Die geltenden gesetzlichen Regelungen bleiben davon unberührt!


Monatsspruch Juli / August 2022

Psalm 42,3

Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott.


Rundbrief Juli / August 2022

Sprüche klopfen

Sprüche klopfen – so hieß das Motto der Süddeutschen Jährlichen Konferenz (SJK), der jährlichen Tagung unserer Kirche. Bei dem Monatsspruch für Juli fällt mir da sofort der Spruch: „Durst ist schlimmer als Heimweh!“ ein. Und Durst konnte man schon bekommen diese Tage. Es war so heiß wie selten, an manchen Orten mehr als 35° im Schatten. Wir waren in den Tagen vor der SJK am Genfer See unterwegs, auch in Genf selber oder den Bergen im Hinterland. Und wenn der Wasservorrat aufgebraucht war, dann war es nicht immer einfach, wieder an Wasser zu kommen. In solchen Situationen wird mir immer wieder neu bewusst, wie lebensnotwendig Wasser ist. Und da braucht es dann auch nichts Besonderes, ein Schluck klares, kühles Wasser tut einfach gut.

Durst ist schlimmer als Heimweh. Wasser ist lebensnotwendig. Ohne geht es nicht. Heimweh ist zwar auch nicht schön. Aber angesichts elementarer Bedürfnisse rückt es in den Hintergrund. Viele Dinge bewegen und beschäftigen uns im Alltag. Es kostet viel Kraft und wir sind beschäftigt. Und manchmal kommt etwas und bringt unseren Alltag durcheinander und die Dinge ordnen sich wieder neu. Was ist wirklich unbedingt notwendig? Was kann oder was muss sogar weg? 

Durst ist schlimmer als Heimweh. Neben dem Durst nach Wasser gibt es auch einen anderen Durst: der Durst nach Sinn im Leben, die Sehnsucht nach Gott. Und wir sind gut darin, diesen Durst mit Alltäglichem zu übertönen. Und manchmal braucht es eine Störung im Alltag, dass wir diesen Durst wieder wahrnehmen. Gott ist es, der das Leben schenkt. Uns das Leben geschenkt hat. Und als Schöpfer weiß er, wie Leben gelingen kann. Aber wir meinen es besser zu wissen. Und das geht leider oft schief. Und dann ist unser himmlischer Vater nicht einer, der dasteht und sagt: „Hab ich dir doch gesagt!“, sondern er ist einer, der da steht mit offenen Armen. Er freut sich, wenn wir uns ihm zuwenden.

Durst ist schlimmer als Heimweh. An den heißen Tagen gab es sogar über die Medien immer wieder die Aufforderung, genug zu trinken. Und wie manche von uns versuchen, das regelmäßige  Trinken über den Tag hinweg umzusetzen, so sollten wir uns vielleicht auch angewöhnen, unserer Seele Nahrung zukommen zu lassen. Immer wieder innehalten, mal die Bibel zur Hand nehmen, mal mit Gott reden oder in der Stille vor ihn treten.

 

Pastor Andreas Heeß

 

 


Friedensgebet zur Ukrainekrise

Jesus Christus spricht: Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch,
wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht. 
Joh 14,27
 

Stille
Gott, Schöpfer aller Dinge, wir beten zu dir für den Frieden in deiner Welt.
Wir beten für das Wohlergehen und die Sicherheit unserer Schwestern und Brüder in der Ukraine
und in Russland:


Wir beten im Namen des Friedensfürsten.


Wir beten um Weisheit für alle, die Macht haben, damit sie zum Wohle aller Menschen
zusammenarbeiten:


Wir beten im Namen des Friedensfürsten.


Wir beten für diejenigen, die aufgrund von Konflikten vertrieben wurden oder werden, und für
diejenigen, die Aufnahme und Zuflucht bieten:


Wir beten im Namen des Friedensfürsten.


Wir beten für den Frieden in unserem eigenen Leben, in unseren Familien und in unseren Kirchen,
damit wir Gerechtigkeit, Würde und Liebe für alle anbieten können:


Wir beten im Namen des Friedensfürsten.


Gnädiger Gott, erhöre unser Gebet.


Im Namen Jesu Christi, des Friedensfürsten.
Amen.


Text: Pastorin Michaela Youngson, Methodistische Kirche in Großbritannien (Übersetzung: Harald Rückert).

 

Spenden für Ukraine
Geldspenden können auch direkt über die Weltmission laufen:

EmK-Weltmission
IBAN: DE65 5206 0410 0000 4017 73 BIC: GENODEF1EK1
Für eine Zuwendungsbescheinigung sind im Verwendungszweck Namen, Straße und PLZ
anzugeben.


Spenden sind auch über die Gemeindekonten möglich. Bitte gebt "Ukraine" an und wir leiten die Spenden dann umgehend weiter; der Spendenbetrag wird dann in die Jahresbescheinigung aufgenommen.

nach oben