Aktuelles aus der Gemeindearbeit

Hier finden Sie Einladungen zu aktuellen Veranstaltungen und Informationen zur Gemeindearbeit.

Erste, vorsichtige Schritte zur Wiederaufnahme des kirchlichen Lebens

Der Bezirksvorstand der Gemeinde Abstatt-Happenbach beschließt die vorsichtige Wiederaufnahme des kirchlichen Lebens. Leitend bei den Entscheidungen war dabei, dass die Kirche schon immer den Auftrag hatte für die Schwachen und Kranken da zu sein. Deshalb entschied man sich gegen die Ausreizung der Möglichkeiten und hat ein Angebot geschaffen, dass nach jetzigem Erkenntnisstand mehr Schutz vor Infektionen bietet als das Einkaufen im Supermarkt.

In der Friedenskirche in Abstatt-Happenbach ertönen wieder die Klänge des Flügels, gesungen wird aber nicht. Das ist eine Entscheidung des Bezirksvorstandes unter vielen zur Wiederaufnahme des kirchlichen Lebens. Zur ersten Andacht an Pfingsten kamen bereits 16 Personen – von jungen Erwachsenen bis zu Senioren waren alle da - und es war schön sich nach 12 Wochen wieder zu sehen und den Glauben an Jesus gemeinsam zu feiern.

Hier der Infektionsschutzplan der Gemeinde Abstatt-Happenbach für die Gottesdienste:
Der Gottesdienst findet gerade alle vierzehn Tage statt, dauert ungefähr dreißig Minuten und wird zu folgenden Uhrzeiten angeboten: 10 Uhr und 11:00 Uhr.
Das Tragen einer Alltagsmaske ist Pflicht, genauso die Hände vor dem Gottesdienst mit den bereitstehenden Mitteln zu desinfizieren.
Außerdem ist eine Anmeldung über das Pastorat (07062-62056) oder per Mail (volker.markowis@emk.de) in der Anfangszeit nötig da die Anzahl der gestellten Stühle beschränkt ist.
Zwischen den Sitzmöglichkeiten herrscht ein Abstand von zwei Metern in allen Richtungen. Während der Andacht sind viele Fenster gekippt um einen Luftaustausch zu erreichen.
Die Namen der Gottesdienstbesucher werden für eine mögliche Infektionsnachverfolgung auf einer Liste notiert (von Leuten, die nicht zur Gemeinde gehören auch die Telefonnummer) und nach drei Wochen vernichtet.
Es wird nicht gesungen.

 

"Kirche daheim - der Hausgottesdienst" wird weiterhin angeboten
In den Wochen, in denen keine Andacht stattfindet, gibt es weiterhin einen Impuls für den bereits installierten Hausgottesdienst. Wir möchten Hausgemeinschaften und Einzelpersonen ermutigen sich in diesen Wochen einen festen Termin einzurichten und gemeinsam Gottesdienst zu Hause zu feiern. Die Liturgie ist immer gleich und kann auf der Homepage heruntergeladen werden. Jede Woche gibt es einen neuen Impuls von Pastor Volker Markowis mit Lesung für diese Liturgie. Dieser kann entweder im Internet heruntergeladen werden oder im Pastorat in ausgedruckter Form bestellt werden.

Andere kirchliche Angebote
Seit dem 17. Juni hat der Kirchliche Unterricht wieder begonnen. Hier treffen sich Teenies aus den Gemeinde Weinsberg, Abstatt-Happenbach und Beilstein im zweiwöchentlichen Rhytmus für 90 Minuten.
Alle weiteren Gruppen und Angebote finden derzeit nicht statt. Sobald es Änderungen in diesem Bereich gibt, können Sie hier davon lesen.

 

Die Termine im Monat Juni/Juli

21.06.  Onlinegottesdienst mit Bischof Harald Rückert zur Ordination. Wir zeigen diesen Gottesdienst in unseren Kirchenräumen.
            Für diesen Sonntag gibt es auch eine Andacht für "Kirche daheim - der Hausgottesdienst". Die Andacht kann wie immer auf der Homepage heruntergeladen werden oder ausgedruckt über das Pastorat

28.06.  Kurzgottesdienst (30 Min.) in der Evangelisch-methodistischen Kirche unter oben genannten Voraussetzungen um 10 Uhr und 11 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten.

05.07. "Kirche daheim - der Hausgottesdienst." Impuls zur Feier des Hausgottesdienstes unter: https://www.atlas.emk.de/emk-abstatt-happenbach/veranstaltungen-und-infos/ oder ausgedruckt über das Pastorat.

12.07. Kurzgottesdienst (30 Min.) in der Evangelisch-methodistischen Kirche unter oben genannten Voraussetzungen um 10 Uhr und 11 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten.

 

WhatsApp-Broadcast
Wer regelmäßige Infos zu unserem Gemeindeleben bekommen möchte, findet sie ihr auf der Homepage oder kann sie sich bequem aufs Mobiltelefon schicken lassen. Voraussetzung dazu ist der Messengerdienst WhatsApp. So bekommen Sie die Nachrichten auf ihr Handy:
1. Speichern Sie die Nummer des Dienstmobiltelefons des Pastors Volker Markowis in ihren Kontakten ab: 015117591564. Das ist wichtig, weil nur dann die Nachrichten an Sie übermittelt werden!
2. Schreiben Sie über WhatsApp eine Nachricht an diese Nummer mit folgendem Text: "Aufnahme Broadcast" und ihrem Vor- und Nachnamen. 
3. Das ist alles, die nächsten Informationen werden Ihnen bequem auf Ihr Mobiltelefon geschickt.

 

Kirche daheim - Kirche sein in Pandemiezeiten

Kirchen sind normalerweise Orte der Begegnungen. Hier kann ich mir selbst begegnen und zur Ruhe kommen, hier kann ich anderen Menschen begegnen, hier kann ich Gott begegnen. Aufgrund der derzeitigen Krise ist das momentan nicht möglich. Kirchen gehen neue Wege um Begegnung zu ermöglichen. Und diese neue Formen sind in die biblischen Verheißungen bestens aufgehoben.

Kirche daheim ist eine Möglichkeit einmal in der Woche mit einer kleinen Liturgie innerhalb der Hausgemeinschaft Gottesdienst zu feiern. Für jeden Woche wird ein neuer Impuls hier auf der Homepage eingestellt, wo er eingesehen und heruntergeladen werden kann. Diese Form des Zusammenkommens in der Hausgemeinschaft ist die ursprünglichste Form der christlichen Gemeinschaft. Insofern geht es "Back to the roots". Im Neuen Testament wird geschildert wie die Menschen sich zuhause trafen, gemeinsam aßen, das Mahl des Herrn zu sich nahmen und über die frohmachende Botschaft von Jesus sprachen. Wer über die Anfänge der Kirche mehr erfahren möchte, kann gerne die ersten zwei Kapitel der Apostelgeschichte lesen. Zu dieser frohmachenden Botschaft Jesu gehört auch, dass Gott durch seinen Heiligen Geist in uns Wohnung nimmt, dass wir also niemals alleine sind (1. Korinther 3,16). Und auch Jesus spricht, dass dort wo zwei oder drei zusammen kommen in seinem Namen, er mit dabei ist (Matthäus 18,20). Klar fehlt vielen die Gemeinschaft in der Gemeinde, die Gespräche beim Kaffee danach, die Umarmungen, das miteinander singen. Und das kann auch durch nichts ersetzt werden. Aber das biblische Zeugnis legt nahe, dass wir all das was wir in der Gemeinde segensreich empfangen, auch in kleinen Gruppen oder allein empfangen können. Deshalb lohnt es sich auch, sich diese Zeit unter der Woche oder am Wochenende einzuräumen. Sich Zeit zu nehmen für die Begegnung mit Gott und seinem Wort. Denn dadurch werden wir Kraft empfangen in dieser schwierigen Zeit und uns an Jesus ausrichten in all unserem Tun. Die Liturgie für den Hausgottesdienst "Kirche daheim" können Sie hier herunterladen.

Hier finden Sie die wöchentlichen Impulse zum download.

In der ersten Woche beschäftigen wir uns mit der Großzügigkeit, ihrer biblischen Grundlagen und wie sie in dieser Zeit besonders wichtig ist.
Download.

In der zweite Woche von Kirche daheim beschäftigen wir uns mit der Sonntagsruhe und wie sie uns in dieser Zeit helfen kann ganz neu auf Gott zu vertrauen. Den Impuls findet ihr hier.

In der dritten Woche von Kirche daheim geht es um das biblische Thema "lebendiges Wasser", unsere Erfahrungen von Wüsten- und Dürrezeiten und wie Gott uns in solchen Zeiten begegnet und uns grundlegend verändert. Den Impuls zum download gibt es hier.

In dieser Woche von Kirche daheim geht es um den Menschen, der sich als klein, zerbrechlich und ohnmächtig erlebt - gerade auch in dieser Zeit. Aber das war schon immer so. Und gleichzeitig sind wir ins Ebenbild Gottes gerufen, dazu diese Erde - seine Schöpfung - zu regieren und zu pflegen. Gott teilt seine schöpferische Kraft mit uns partnerschaftlich. Eine Idee, die so nur aus dem 1. Buch Mose 1 bekannt ist. Und Jesus zeigt uns, was es wirklich bedeutet Mensch zu sein. Den Text zum download gibt es hier.

In dieser Woche von Kirche daheim geht es um das biblische Verständnis von Gerechtigkeit. Biblisch gesehen herrscht dort Gerechtigkeit, wo jedem die Teilhabe an der Gesellschaft gewährt wird und die Grundversorgung gesichert ist. In Krisenzweiten, wie der COVID-19 Pandemie trifft es die wirtschaftlich schlechtgestellten am stärksten. Sie sind wie in jeder anderen Krise auch, die größten Verlieren. Hier haben wir als Christen einen besonderen Auftrag weil Gott die Schwachen und Schutzbedürftigen am Herzen liegen. Den Impuls für Kirche daheim finden Sie hier.

In dieser Woche von Kirche daheim geht es um die Exilserfahrung Israels in Babylon und wie sie einen Weg fanden in der Fremde einerseits ihrem Gott treu zu bleiben und andererseits in der Kultur in der sie lebten zum Guten zu wirken. Wir leben auch in einer fremden, neuen Welt und gehen oft einen der zwei naheliegensten Wege. Entweder der Anpassung oder des Wiederstandes. Doch das sind nicht die einzigen zwei Wege. Die biblischen Texte für diese Woche eröffnen einen dritten Weg der uns auch in unserer Situation helfen kann. Den Text zum herunterladen und lesen gibt es hier.

In dieser Woche geht es um die Hoffnung und wie Sie einem in einer sich ändernden Welt sich ändernden Welt zu einem guten Leben verhilft. Biblische Hoffnung, dass kan man wohl sagen, ist oft eine Hoffnung gegen die Realität, etwas was eine Gegenposition zur Gesellschaft darstellt. Sie gibt Kraft und Ausdauer das Leben zu gestalten und macht sich ganz fest in Gott. Die Andacht zum herunterladen gibt es hier.

In dieser Woche von Kirche daheim geht es um das Buch Prediger/Kohelet. Salomo sinniert in diesem Buch über das Leben und wie ihn der scheinbare immer wiederkehrende Ablauf der Zeit frustriert. Er vergleicht das Leben mit einem Nebel: Im einen Moment sehen wir alles ganz klar, im anderen verschwindet alles wieder im Nebel. Salomo kommt zu seiner ganz eigenen Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens und wie wir unser Leben voller Weisheit gestalten können. Hier gibt es den Text zum download.

Osterimpuls von Pastor Volker Markowis

Dieses Jahr feiern wir Ostern ganz anders, aber wir feiern! Wir feiern, dass Jesus auferstanden ist von den Toten, dass das Grab leer war. Das Osterwochenende entfaltet dieses Jahr eine ganz besondere Kraft und ermöglicht uns einen neuen Blick auf unsere Lebenskrisen, weltweite Krisen und die größte Krise des Menschen. Mit diesem kurzen Video geht ein herzlicher Gruß an alle Gemeindeglieder und Freunde der Gemeinde. Bleibt gesund und behütet. Und die Osterfreude sei mit euch allen. Das Video darf gerne mit Freunden und Bekannten geteilt werden. Das Video zum anschauen findet ihr hier.

Seufzen und warten auf Erlösung - Predigt zu Römer 8, 18-25

Die Predigt zu Römer 8, 18-25 konnte Pastor Volker Markowis nicht mehr halten. Da sie aber einen guten Weg aufzeigt, wie wir mit den gegenwärtigen Leiden umgehen können, welche Sicht Paulus auf das Leid hatte und warum ihm die Auferstehung Jesu einen neuen Blick auf alles schenkte wird sie hier veröffentlicht. Nutzt sie in dieser Zeit als Gesprächsgrundlage für zu Hause.

Wer in letzter Zeit häufig Nachrichten schaut oder hört, dem wird sicherlich eine Sache entwichen sein. Nicht was du jetzt denkst – ich meine einen Seufzer. Ein Seufzer ist ein nicht verbalisierter Ausdruck einer schweren Last, die jemand zu tragen hat. Und es gibt derzeit viel Anlass um zu Seufzen. Wenn wir in die Bibel danach schauen, wann das erste Mal jemand seufzt, dann werden wir im zweiten Buch Mose fündig. Dort wird das erste Mal berichtet, dass jemand seufzt. Es ist das Volk Israel, dass seinem Leid in der Sklaverei in Ägypten Ausdruck verleiht. Von einem weiteren prominenten Seufzer lesen wir im Römerbrief Kapitel acht. Dort schreibt Paulus, dass die ganze Schöpfung seufzt und auf Befreiung wartet wie damals die Israeliten in Ägypten. Die hier veröffentlichte Predigt ist Teil der Reihe „Auferstehung Verstehen“ und geht der Frage nach, wie bei all den schrecklichen Nachrichten, all dem Seufzen dieser Welt die Auferstehung Jesu doch alles verändert. Sie kann uns dabei helfen, nicht im Seufzen zu versinken, sondern unseren Alltag neu zu erleben, all das was uns seufzen lässt in einem neuen Licht zu sehen. Wie eine Geburt, hin zu einem neuen Leben. Das was wir gerade erfahren, so ist sich Paulus sicher, ist nichts im Vergleich zu dem was Gott mit dieser Welt vorhat. Und wir sind Teil dieser wunderbaren Geschichte.

Die Predigt zum Lesen und Herunterladen findest du hier.

Eine lebendige Hoffnung - Predigt zu 1. Petrus 1, 3-9

In der Predigtreihe Auferstehung verstehen hat Pastor Volker Markowis eine Predigt darüber gehalten, wie wir mit Verlusten in unserem Leben umgehen können. Die Predigt hat, aufgrund der derzeitigen Situation an Bedeutung gewonnen, und wird hier zur Verfügung gestellt.

Ihr Lieben,

seit dem 13. März befinden wir uns nun im Coronamodus. Am Abend zuvor hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel darum gebeten, Sozialkontakte, wo auch immer es nur geht, einzuschränken und zuhause zu bleiben. Alles mit dem Ziel, die Ansteckungsrate mit dem neuartigen Virus zu verlangsamen und damit unser Gesundheitswesen zu entlasten. So sollen alle, die eine Behandlung auf der Intensivstation brauchen, auch die Möglichkeit haben diese zu bekommen. Rechnerisch geht man derzeit davon aus, dass sich 70% aller in Deutschland lebenden Menschen mit dem Virus anstecken werden. Von diesen 70% werden 7% Prozent, also ca. 1 Million Menschen, eine intensive Behandlung brauchen. Würde dies in einem kurzen Zeitraum geschehen, überstiege dies die Kapazität an Intensivbetten und Beatmungsgeräten und Ärzte und Pfleger müssten unbequeme Entscheidungen treffen. All das will man verhindern.

Das Kabinett der Evangelisch-methodistischen Kirche hat am Tag danach einen Beschluss gefasst und bekannt gegeben, der das kirchliche Leben in den Stillstand versetzte. Keine Gottesdienste mehr, keine Dienstgruppen, keine Sitzungen, keine Treffen. Alles, bis auf Beerdigungen, wird ausgesetzt. Zeitgleich wurde das öffentliche Leben auch auf das Notwendigste beschränkt: Kindergärten, Schulen, Spielplätze und vieles mehr wurden geschlossen. Auf einmal sitzen wir alle zuhause, allein, und wissen nichts mit uns anzufangen.

Viktor Frankl, Österreicher, Psychiater, Neurologe und Jude. Frankl wurde von den Nationalsozialisten gefangen genommen und deportiert. Ein Jahr und sieben Monate war er in Gefangenschaft, erst im Ghetto in Theresienstadt und dann im Konzentrationslager in Auschwitz. In dieser Zeit betreute er Menschen abends und nachts heimlich psychologisch. Am 27. April 1945 wurde er von den Amerikanern in Türkheim, einem Außenlager Dachaus, befreit. Seine Erfahrungen über diese Zeit und welche Lehren er daraus zog, hielt er in dem Buch „Über den Sinn des Lebens“ fest (Beltz, 1. Auflage 2019, Weinheim Basel). Er schreibt darin, dass das Leben im Konzentrationslager das Leben auf eine ungewöhnliche Weise verdichtet und Menschen dort, was sie sonst in einem ganzen Leben erleben, in einem bis eineinhalb Jahren durchmachen. Dort mussten Menschen innerhalb kürzester Zeit Verluste hinnehmen, die sonst auch jeder Mensch hinnehmen muss, aber über eine längere Zeitspanne. Den Verlust der Bewegungsfreiheit, der Gesundheit, der Würde. Der Verlust von geliebten Menschen (aus Frankls Familie überlebten nur er und eine Schwester das dritte Reich), von Freunden und des eigenen Lebens.

Ich möchte unsere derzeitige Situation nicht mit der einer Inhaftierung in einem Konzentrationslager vergleichen. Aber die Beobachtung Frankls kann uns helfen, unsere derzeitigen Ängste zu verstehen und sie richtig einzuordnen. Auch wir erleben gerade (temporär) Verluste. Wir verlieren die Bewegungsfreiheit und Sozialkontakte. Wir haben Angst, geliebte Menschen durch das Coronavirus zu verlieren. Wir haben Angst, uns selbst anzustecken und unser eigenes Leben zu verlieren. Diese Zeit verdichtet also auch für uns Ereignisse, die uns alle erwarten. Wir sind gezwungen, uns damit auseinander zu setzen, dass nichts auf immer so bleiben wird, wie es ist. Eine Frage, die wir mit unserem bisherigen Lebensstil gerne überspielen, ignorieren und auf die lange Bank schieben.

Jetzt drängen sich diese unbequemen Fragen wieder auf: Was gibt meinem Leben Sinn, was ist meine Bestimmung? Lebe ich das Leben, das ich eigentlich leben will? Viktor Frankl kann aufgrund seiner Beobachtungen sagen: Die Menschen, die einen Sinn in ihrem Leben sehen, sind die Menschen, die psychisch gesund durchs Leben gehen und die mit den Verlusten umgehen können. Vielleicht lohnt es sich also für dich, das oben genannte Buch von Viktor Frankl einmal zu lesen, Zeit ist ja da. Oder die Predigt, die ich vor kurzem erst zu diesem Thema gehalten habe. Die habe ich hier verlinkt.

Die Predigt zum lesen und herunterladen gibt es hier.

Beschluss des Kirchenvorstand der EmK Deutschland

Der Kirchenvorstand der Evangelisch-methodistischen Kirche Deutschland hat für die Gemeinden im süddeutschen Raum weitreichende Beschlüsse gefasst. So sollen bis zum 11. April 2020 keine Gottesdienste, andere Veranstaltungen, Gruppen und Sitzungen stattfinden. Der Kirchenvorstand begründet diese Beschluss wie folgt: "Neben dem Schutz der älteren Generation, die in dieser Situation besonders gefährdert ist, geht es vor allem darum, eine gefährliche Überbelastung des Gesundheitswesens zu verhindern." Ausgenommen sind von diesem Beschluss Beerdigungen, die Pastor Volker Markowis in Absprache mit den Angehörigen durchführt. Alles andere kirchliche Leben findet bis zum 11. April nicht statt, wirksam wird der Beschluss ab sofort. 

Wir bitten um Verständnis für diese schwerwiegende Entscheidung und diesen tiefen Einschnitt in die Gemeindearbeit. 
Wir bitten um Gebete für alle, die von dieser Krankheit im schweren Maße betroffen sind.
Die Kirche prüft, welche geistliche Angebote sie in dieser Zeit zu Verfügung stellen kann.

Die Kirchenleitung bittet auch, das wir in den kommenden Wochen gerade auch an die Menschen denken und ihnen helfen, die besonders zur Risikogruppe gehören. Ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen und geschwächtem Immunsystem. Vielleicht gelingt es uns ja, Einkäufe und Besorgungen für diese Menschen zu organisieren. Dabei darf gern der Blick über die Gemeinde hinaus gehen. Wie können wir ganz konkret auch in der Nachbarschaft helfen. Wer Hilfe bedarf, und nicht mehr aus dem Haus möchte, kann sich gerne telefonisch bei Pastor Volker Markowis melden.

Weitere Informationen und neue Entwicklungen innerhalb unserer Kirche werden hier auf der Homepage bekannt gegeben.

Wer auf die Überschrift des Artikels klickt, wird auf das Beschlussdokument des Kirchenvorstand weitergeleitet.

Was ist deine Vision? Konzert von Brass & Songs mit Simone Rabe und der gospel.ag-Band

Am 25.01.2020 findet um 19.30 Uhr ein Konzert von Brass und Songs mit Simone Rabe und der gospel.ag-Band in der Evangelisch-methodistischen Kirche in Happenbach statt. Wir laden herzlich zu diesem Konzert in unseren Räumlichkeiten ein. Freuen Sie sich auf einen Abend voller Abwechslung mit gefühlvollen Songs und mitreißenden Arrangements im Bigband- und Soul-Stil.

Was ist deine Vision?
Dein Ziel auf das du hinlebst? Werte die du erstrebst? Wer ist hier dein Modell? Wir haben die Meere überquert. Wir überwinden Galaxien. Wir haben gelernt mit Argumenten Ziele zu erreichen. Wir haben das Herz studiert und bauen Einkaufstempel. Und doch stehen wir da mit unserem hilflosen Blick und starren in ein Labyrinth. Wo werden wir finden, was wir so dringend brauchen?

Das Bläserseptett
Die Bläserstücke wurden für das Bläserseptett 7-stimmig arrangiert. Darunter auch Variationen über den Choral "We praise thee, o god, our redeemer, Creator" im Bigband-, Salsa-, und Soul-Stil. Eine wundervolle Bearbeitung von "All beauty speaks of thee" von Chris Woods und Songs von Glad, Deliverance (Ken und Paul Janz), Gospel News, usw. bieten abwechslungsreiche und vielseitige Bläsermusik.

Mitwirkende
Simon Jersak, Friedemann Laun, Uwe Rau (Trompete, Flügelhorn, Piccolo)
Judith Eberle, Marc Rabe, Frank Rabe (Posaune, Eupohnium)
Friedhelm Kraus (Tuba)
Simone Rabe (Gesang)
Thomay Buyer (Piano)
Daniel Schwenger (Percussion)
Christoph Paule (Moderation)

Der Eintritt ist frei! Um eine Unterstützung wird gebeten.

Ich glaube, hilf meinem Unglaube.

Bildinterpretation zur Jahreslosung

 

Bild: Klaus Rabe
Interpretation: Volker Markowis

Intro

Klaus Rabe malt ein Bild in warmen Farben zur Jahreslosung 2020. Das Bild wird von gelben und orangenen Tönen dominiert und strahlt damit Wärme und Freundlichkeit aus. Um die doch sehr abstrakt wirkende Jahreslosung darzustellen, setzt Klaus Rabe eine abstrakte Form, ein Herz in den Mittelpunkt seiner Zeichnung. Er verbindet den oftmals mit der Ratio in Verbindung gebrachten Glauben mit Wärme und einem Herz. Der Glaube ist also Herzenssache, vielleicht viel mehr als Kopfsache und er soll das Herz erwärmen und zum Leuchten bringen.

Für uns ist das Herz ein Zeichen der Gefühle, besser: das Zeichen für das Gefühl schlecht hin. Liebende ritzen Herzen in Baumrinde oder in Steine und setzen damit ein Zeichen für ihre Zuneigung.

Im hebräischen Denken, zur Zeit Jesu, hatte das Herz eine andere Aufgabe. Es war für die Hebräer der Ort an dem Entscheidungen getroffen wurden. Für uns wird das noch spürbar in dem Sprichtwort: Ich bewege es in meinem Herzen. Was soviel bedeutet wie: Ich denke gut darüber nach bevor ich eine Entscheidung treffe. Und was gibt es Besseres als seine Entscheidungen aus einem liebenden Herzen heraus zu treffen. Liebe und Entscheidung in einem Symbol vereint – ein Zeichen für gelingendes Leben. Was ist Glauben anderes als seine tagtäglichen Entscheidungen aus einem liebenden Herzen zu treffen, weil wir selbst von Liebe umgeben sind.

 

1. Stophe: Das Herz

Schaut man sich das Herz genauer an, fallen zwei Dinge auf. Ersten seine Asymmetrie – die eine Herzhälfte ist größer als die andere – und die Unterscheidung der Farbwahl in den zwei Hälften.

Die größere Hälfte enthält das Weiß der Wolken und das Blau des Himmels. Der Himmel ist ja nicht nur das was wir sehen, sondern der Ort an dem auch Gott wohnt.

Die kleinere Hälfte enthält ein dunkles Grün. Eine Farbe, mit der wir vertraut sind, weil sie uns umgibt und sie unseren Lebensraum ausmacht. Es ist die Farbe der Erde, die Farbe der Welt. Mit dieser Farbe sind wir verbunden. Im Grün findet sich eine kleine weiße Fläche. Ganz schemenhaft – kaum zu erkennen – sehe ich darin ein Kreuz. Gott auf dieser Erde, ein Licht für alle Menschen, Jesus der Retter der Welt.

Warum sind die Herzenshälften nicht gleich groß? Vielleicht deshalb, weil das Himmlische, das woran wir glauben, dass es sich einmal durchsetzen wird viel größer ist als das was wir auf dieser Erde erfahren. In der Bibel begegnet uns eine Vision die in der Johannesoffenbarung gipfelt: „Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein.“ (Offenbarung 21,4) Das Herz des Glaubens ist größer als das Herz des Lebens. Es glaubt mehr als das was es in der Welt erfährt. Wir glauben groß.

Das Herz unserer Welt ist kleiner. Das was wir glauben sehen wir so noch nicht in dieser Welt. Wir sehen einen Glanz, ein Licht das Hoffnung macht, das Entscheidende ist schon passiert. Zu dem dunklen Grün gesellt sich sehr viel Licht und Wärme. Unsere Welt ist durchdrungen von dem was Gott tut und verspricht zu tun. Und doch – unsere Erfahrungen lassen den Glauben manchmal klein werden. Manch einem ist das, was der Glaube verspricht zu groß, er kann es nicht glauben.

Unglauben macht sich breit.

2. Strophe: Die Erzählung

Das Herz nimmt zweidrittel des Bildes ein. Unten – erst unscheinbar – wie eine Fußzeile – ist in Pinselstrichen die Erzählung der diesjährigen Jahreslosung zu finden. Was ist zu sehen? Wir sehen eine Wasserfläche – ich verbinde sie mit dem See Genezareth. Ein See der mit dem Glauben und großen Wundern verbunden ist – genauso aber mit Zweifel, Angst und Unglauben. An diesem See hat unsere Geschichte einen Platz, auch wenn es nicht sicher ist, ob sie sich dort zugetragen hat.

Kurz vor unserer Erzählung machte Jesus 4000 hungrige Männer am See Genezareth satt (Mk 8, 1-9) und fährt dann mit einem Boot über den See nach Dalmanuta (Mk, 8,10) Dort hat er eine Auseinandersetzung mit den Schriftgelehrten (Mk 8,11-12), setzt sich wieder in ein Boot und fährt ans andere Seeufer (Mk 8,13). Jesus ist viel am und auf dem See Genezareth unterwegs. Dort beruft er seine ersten Schüler – einfache Fischermänner – indem er ihnen die Netze am helllichten Tage füllt, dort erleben die Jünger schlimme Stürme, haben Todesangst bis Jesus den Sturm stillt.

Nach der Sturmstillung fragt er sie: „Warum habt ihr so wenig Vertrauen?“ (Matthäus 8. 26).

Bridge: Vertrauen

Vertrauen ist eine – vielleicht die Beste – Übersetzung für das griechische Verb „pisteuo“ das wir mit Glauben übersetzen. Glaube ist vorrangig eine vertrauensvolle Beziehung. Das für-wahr-halten spielt bei Jesus kaum eine Rolle. Es ist so, dass in der Beziehung zu ihm sich die Welt des Glaubens, des Vertrauens, aufschließt. Wer ihm vertraut, der kann alles erreichen. Dem ist nichts unmöglich, so sagt er es in dieser Episode im Markusevangelium (Markus 9, 23). Und weil es um das Vertrauen in Jesus geht streicht die Gute-Nachricht-Übersetzung das Wort Glaube und Unglaube komplett und interpretiert den Satz wie folgt: „Ich vertraue Gott ja – und kann es doch nicht! Hilf mir vertrauen!“

Eine Generation, die Gott nichts zutraut – eine ungläubige Generation. Das kreidet Jesus den Menschen, die damals dabei waren, an. Wie ist das heute bei uns?

3. Strophe: Berg und See

Noch einmal der Reihe nach. Wie ist diese Geschichte einzuordnen? Jesus war mit drei auserwählten Jüngern auf dem Berg. Links im Bild ist der Berg angedeutet

Jesus war kurz zuvor auf einem Berge mit drei auserwählten Jüngern. Dort erscheinen Mose und Elija – der eine führte sie aus der Sklaverei, der andere ist der zuhöchst geschätzte Prophet Israel. Jesus selbst wird in ein helles Licht verklärt. Die drei Schüler möchten dort auf dem Berg drei Hütten bauen. Für die drei wichtigsten Männer Israels: Mose, Elija und Jesus. Sie möchten dort oben bleiben, fern von allem Schmutz des Tales.

Jesus verneint dieses allzu menschliche Verlangen. Der Mensch möchte dem Staub dieser Welt entfliehen – Jesus verneint das für seine Jünger. Er sagt ihnen damit: Zieht euch nicht hinter Kloster- und Kirchenmauern zurück, sondern begebt euch nach unten.

Von dort oben kommend gerät Jesus und seine drei Schüler in eine unüberschaubare Gemengelage. Viel Volk hatte sich versammelt. Die zurückgebliebenen Jünger stritten sich mit Schriftgelehrten und als sie Jesus sahen, liefen sie alle zu ihm. Willkommen zurück in der Realität.

Aus diesem Gedränge tritt einer hervor. Ein Vater. Er hat seinen Jungen mitgebracht, der eine Krankheit hat. Die beschriebenen Symptome „zu Boden werfen“, „Schaum vor dem Mund“ und „Zähne knirschen“ lassen vermuten, dass der Junge unter einer Krankheit litt, die wir heute als Epilepsie beschreiben.

Und der Vater ist in Sorge – diese Krankheit – oder wie er es beschreibt, dieser Geist, der seinen Sohn immer wieder ergreift – ist gefährlich, lebensgefährlich. Denn schon oft ist er ins Feuer und Wasser geworfen worden durch seine heftigen Krämpfe. Da ist es wieder das Wasser. Es gibt für das Leben, aber es nimmt auch Leben.

Klaus Rabe deutet diese Ambivalenz des Wassers an. Förmlich sieht man die weiße Gischt und die Brandung, das aufbrausende und aufsteigende Wasser. Sturm, Wellen, Nebel, Orientierungslosigkeit sind Zeichen und Erfahrungen für die Urgewalt und den Schrecken des Meeres. Der Vater erlebt das Wasser in seiner Urgewalt. Wie gut, dass Gott am Anfang das Wasser vom Land trennte.

Die Volksmenge selbst – sie muss sich wie die aufgewühlte See für Jesus angefühlt haben. Die Realität des Vaters muss sich wie hereinbrechende Wellen angefühlt haben. Wird Jesus seinen Sturm stillen? Ja er tut es, nachdem er ihm ein Bekenntnis abringt:

„Ich glaube, hilf meinem Unglaube“.

Mit diesem Satz macht der Vater seiner Spannung Luft, die ihn fast zerreißt. Er glaubt, er vertraut, und doch kann er es nicht. Es besteht eine Spannung zwischen dem Bergerlebnis und dem was am See Genezareth geschieht. Eine Spannung, die nicht aufgehoben wird und die jeder von uns kennt. Schon die Jünger kennen diese Spannung: Wunder am See – Sturm auf dem See.

Klaus Rabe malt diesen Spannungsbogen in sein Bild hinein. Eine leicht gebogene Linie, die am Berg beginnt und die sich über den See bis ans Ufer spannt. Das ist Glaubensleben. Der Berg, Gott so nahe. Das Glaubensherz hat hier seine offene Seite.

Das Ufer – an dem die Wellen hochschlagen – dort vermissen wir Gott. Das Erdherz hat hier seine offene Seite. Zwei Herzen schlagen in unserer Brust. Unser Herz schlägt, der Herzmuskel zieht sich zusammen und entspannt sich:

 Glaube – Unglaube – Glaube – Unglaube -Glaube – Unglaube.

 Es gibt keine ehrlichere Beschreibung als diesen Satz des Vaters in unserer Beziehung zu Gott und in der Erfahrung dieser Welt. Hoffnung und Enttäuschung, Glaube und Unglaube, Vertrauen und Misstrauen. Diesen Spannungsbogen auszuhalten darum geht es dann wohl.

Aus uns selbst heraus können wir diese Spannung nicht aufrechterhalten und auch nicht durchhalten. Wir alle kennen sicherlich Situationen wo der Bogen so unter Spannung steht, dass er zu brechen droht. Schon lange keine Bergerfahrung mehr gehabt, schon lange Gott nicht mehr nahe gewesen. Wenn das Erdherz zu groß wird, dann bricht die Brücke zum Berg.

Wir sind auf Hilfe angewiesen.

Outro: Gott fließt aus dem Himmel – Auf Hilfe angewiesen

Der Vater bittet Jesus um Hilfe. Hilf mir vertrauen. Hilf mir Glauben. Hilf mir, dass die Wellen nicht über mich hereinbrechen. Hilf, dass der Bogen nicht bricht.

Ich kenne einige Menschen, die dieses Gebet aufgegeben haben. Die sich von Gott abgewandt haben und die Meinen ihre Desillusion des Glaubens ist die Wahrheit. Immer wieder höre ich: „Als ich jung war, habe ich einige gute Erfahrungen mit Gott gemacht. Aber es hat irgendwann aufgehört.“ Was ist das? Zu viel See? Zu wenig Berg? Zu große Spannung?

Manchmal ist da noch Glaube, im Sinne von: „Ja ich glaube das es Gott gibt. Ich glaube auch irgendwie an Jesus.“ Aber wenig Glaube im Sinne von: „Ich habe eine Beziehung, ich habe Vertrauen.“

Was also tun? Der Vater hat begriffen. Tun kann ich gar nichts. Ich kann mir den Glauben nicht erarbeiten. Was er sehr wohl kann: Er kann sich auf den Weg machen, er kann Suchen, er kann hoffen das Jesus hilft. Aber Vertrauen und Glauben? Das ist kein Entschluss des Vaters.

Der Vater – wir alle – sind auf Hilfe angewiesen, wenn es um das Vertrauen in Gott geht. In Jesus begegnet uns diese Hilfe. Er sagt uns – auch in dieser Erzählung: Gott ist vertrauenswürdig. Er heilt den Jungen und schenkt ihm ein neues Leben. Er hilft dem Vater über seinen Glauben und Unglauben hinaus und gibt damit ein Versprechen: Ich schenke euch Vertrauen, ich schenke euch Möglichkeiten. Nichts ist unmöglich dem, der da glaubt.

Das ist Himmelsgerede. Das ist Verheißung. Wir leben noch in einer Welt, in der der Unglaube aufgrund von erlebten Tatsachen dazu gehört. Ein letzter Zweifel wird bleiben bis diese erneuerte Welt da ist. So ehrlich ist der Vater, so ehrlich ist die Bibel, so ehrlich ist die Jahreslosung, so ehrlich dürfen wir zu uns selbst sein. Denn aus dieser Ehrlichkeit kann großes erwachsen.

Im Himmelsherz sieht es an der Seite so aus, als würde der Himmel wie aus einer Flasche heraus auf die Erde laufen. Und so lange dies noch geschieht, der Himmel noch nicht vollends auf der Erde ausgegossen ist, gilt es zu bekennen und zu beten:

„Ich glaube, hilf meinem Unglauben“

und in dieser Spannung das Leben gestalten. Aus einem liebenden Herz heraus Entscheidungen treffen und die Spannung zwischen Berg und See vor Jesus zu bringen. Sich mit Halbheiten zufrieden zu geben, den Schmerz und die Leere auszuhalten, wenn uns Gott nicht entgegeneilt.

Herr hilf du uns allen nicht zu zerbrechen, sondern neu mit dir aufzubrechen. Aufzubrechen in das Vertrauen das du uns schenkst. Aufzubrechen in eine neue Kultur des Gebets, des Aufschreis:
Ich glaube, hilf meinem Unglauben.

Amen

Weihnachtsblasen des Posaunenchores

Wie jedes Jahr spielt der Posaunenchor der Ev.-meth. Kirche am Nachmittag vor Heilig Abend an verschiedenen Stellen Weihnachtschoräle. Die Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen dazu zu kommen und mitzusingen.

Was gibt es schöneres als den warmen Ton der Posaune und den hellen Klang der Trompete, die sich vereinen um die schönsten Weihnachtslieder zu spielen. Unsere Bläser möchten an verschiedenen Orten in der Umgebung mit ihrer Musik von der Geburt Jesu erzählen und gerade die Leute erreichen, die den Weg in die Kirche nicht finden. Weihnachten ist für uns untrennbar mit der Geburt Jesu verbunden, und davon möchten wir mit unserer Musik erzählen. Die Bürgerinnen und Bürger sind zum zuhören und mitsingen eingeladen. Wir freuen uns auf die Begegnung und das wir miteinander das größte Geschenk der Weltgeschichte ins Bewusstsein rufen: Gott wird Mensch, er nimmt Platz bei uns.

Waldweihnacht an der Ludwig-Nippert-Hütte

Am 22. Dezember, dem 4. Advent findet bei gutem Wetter die Waldweihnacht an der Ludwig-Nippert-Hütte in Ilsfeld statt. Neben verschiedenen Programmpunkten gibt es ein Lagerfeuer, Fingerfood, Würste, Glühwein und Punsch.

Die Engel erschienen den Hirten auf dem Felde und verkündeten ihnen, dass der Retter geboren wurde. Auf dem Feld, draußen am Waldrand nahe Ilsfeld feiern wir den 4. Advent mit unserer Waldweihnacht. Keine gut geheizte Kirche, sondern Wind, der in den Bäumen rauscht, Sterne die leuchten, Lagerfeuer und ein Stimmengewirr. Verschiedene Gruppen der EmK Abstatt-Happenbach haben ein buntes Programm zusammen gestellt um uns auf Weihnachten einzustimmen. Nach Musik, Liedern, Gedichten und Besinnlichem gibt es Punsch, Fingerfood, Würste vom Lagerfeuer und Glühwein. Herzliche Einladung zu dieser besonderen Feier im Freien. Es gibt Sitzplätze und es ist möglich an der Hütte zu parken. Jeder ist herzlich eingeladen.

16.30 Uhr Fackellauf von der Sporthalle Ilsfeld zur Ludwig-Nippert-Hütte (ca. 20 Minuten Gehzeit)
17.00 Uhr Programm mit Liedern, Gedichten und Besinnlichem

Im Anschluss gibt es Fingerfood und Getränke

Bei schlechtem Wetter (Regen) findet die Veranstaltung in der Friedenskirche Happenbach statt (Richard-Bäuerle-Straße 5, 74232 Abstatt-Happenbach)

Festliche Weihnachtsmusik der Chöre

Besinnlicher Abend in einer hektischen Zeit. Am Wochenende des 3. Advents führen die Chöre der Evangelisch-methodistischen Kirche Abstatt-Happenbach ihr Konzert "Festliche Weihnachtsmusik" auf.

Adventliche und weihnachtliche Klänge erklingen am 14. und 15. Dezember in der Evangelischen Kirche Abstatt und Untergruppenbach. Die Chöre (Posaunenchor, Gemischter Chor, Männerchor) haben ein vielfältiges Programm einstudiert und nähern sich mit ihrer Musik dem Weihnachtsevangelium an. Es werden moderne Arrangements und klassische Weihnachtslieder gespielt und gesungen. Eine weitere Bereicherung stellen die wechslende musikalische Begleitung dar. Ob Klavier oder Orgel, Chello oder Querflöte: Gemeinsam wird davon erzählt, dass Gott in Jesus Mensch wird und uns ganz nahe kommt. Freuen Sie sich auf ein Konzert, nachdem Sie sagen werden: Jetzt kann Weihnachten werden. Das abendliche Konzert beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.   

Der große Basar in der Wildeckhalle Abstatt

Am 3. November veranstaltet die Evangelisch-methodistische Kirche Abstatt-Happenbach ihren großen Basar. Mit über 350 Besuchern eine der größten Veranstaltungen in der Ortsgemeinde Abstatt.

Der große Basar startet mit einem ökumenischen Gottesdienst um 10 Uhr, unter Beteiligung der Evangelischen Kirche Abstatt, der Katholischen Kirche Abstatt und der Evangelisch-methodistischen Kirche Abstatt-Happenbach, gleichzeitig gibt es ein Kinderprogramm. Die Predigt wird Pfarrer Thomas Stuhrmann (Ev. Kirche) halten, Danny Borkert (Kath. Kirche) und Pastor Volker Markowis (EmK) gestalten die Liturgie. Musizieren wird im Gottesdienst der Posaunenchor und der Männerchor der EmK. Nach dem Gottesdienst gibt es dann ein reichhaltiges Mittagessen und der Besucher kann zwischen Sauerbraten mit Spätzle und Schnitzel mit Pommes wählen. Am Nachmittag gibt es Kaffee und Kuchen und ab 14 Uhr den Bläsernachmittag.

Ansonsten gibt es ein weiteres reichhaltiges Angebot an verschiedenen Ständen:
Am Eine-Welt-Stand werden fair gehandelte Produkte aus aller Welt angeboten.
Am Spezialitätenstand gibt es die ersten Bredle, selbstgemachte Liköre und Marmelade, Gebasteltes und vieles mehr zu kaufen.
Am Flohmarktstand gibt es alles was das Herz begehrt für den kleinen Geldbeutel.
Die Tombola wartet wieder mit vielen attraktiven Preisen auf die Glücklichen.
Nur dieses Jahr: Silas Föll verkauft Taschen von Näherinnen aus Malawi die er aus seiner Zeit dort mitgebracht hat.

Neu in diesem Jahr: ab 14.00 Uhr gibt es für Kinder die Basarralley. Verschiedene Aufgaben sind zu lösen damit man am Ende alle notwendigen Teile zusammen bekommt, um einen Kressekopf basteln zu können.
Auch neu dieses Jahr: Wir haben unsere Getränkesortiment in diesem umgestellt und verkaufen jetzt regionale Biolimonaden und Schorles. 
10% des Basarerlöses spenden wir an die EmK-Weltmission die weltweit für Bildung, Gerechtigkeit und gegen Armut kämpft.

Wir freuen uns auf Ihr kommen!

Tiefe Blechinstrumente satt - vielstimmig und wohlklingend

Low Brass-Workshop mit Ben Roundtree. Im Gottesdienst am 20. Oktober um 10 Uhr werden die Ergebnisse des Workshops präsentiert.

Vom 18. bis 20. Oktober findet in der Evangelisch-methodistischen Kirche Abstatt-Happenbach ein Workshop für tiefe Blechblasinstrumente statt.Tiefe Blechinstrumente satt - vielstimmig und wohlklingend.

Ben Roundtree, studierter Tubist und Mitglied des Profi-Bläserensembles Eurobrass, leitet den Workshop und hat speziell für diesen Workshop Tiefchor-Arrangements vorbereitet. Acht Posaunen, vier Tuben, Euphonien und Baritonhörner musizieren bis zu achtstimmige Tiefchorsätze und Doppeltiefchöre u.a. „Näher, mein Gott, zu dir“, „Down  in the River to pray“, „Ich steh in meines Herren Hand“. Wohlklingende tiefe Töne sind das Merkmal für diese spezielle und außergewöhnliche Blechbläserbesetzung. Das Ergebnis des Workshops stellen die Workshopteilnehmer im Gottesdienst am Sonntag, 20. Oktober um 10 Uhr in der Friedenskirche in Happenbach vor. Hierzu lädt das Low-Brass-Ensemble und die Evangelisch-methodistische Kirchengemeinde Abstatt-Happenbach herzlich ein.

HüttenDanke!Fest und Tag der offenen Hüttentür

Wir haben seit 2016 unser Freizeitheim, die Ludwig-Nippert-Hütte in viel Eigenleistung und mit zuverlässigen Partnern renoviert. Nun sind wir fertig und möchten feiern. Deshalb laden wir herzlich zu unserem HüttenDanke!Fest und Tag der offenen Hüttentür ein.

Am 21. Juli feiern wir den Abschluss der langjährigen Umbauarbeiten an der Ludwig-Nippert-Hütte, unserem Freizeitheim nahe Ilsfeld. Dazu sind alle eingeladen die uns fleißig unterstützt haben, Firmen, Privatleute, Geldgeber und Gemeindeglieder. Wir sind begeistert welches Ergebniss wir mit der Renovierung erreicht haben und möchte an diesem Tag das Ergebnis auch Stolz einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. Deshalb beginnt um 12.30 Uhr auch ein Tag der offenen Tür los. Hier erwartet die Besucher ein breitgefächtertes Programm: Spielstraße, Kletterturm, Bungeerun, Escaperoom im Doppeldeckerbus, Zauberer für Kinder, Musik vom Musiverein Ilsfeld-Auenstein, Essen von den zwei Foodtrucks WurstOnWheels und Spätzlebecher. Wir haben an alles gedacht, damit Sie einen schönen Tag mit ihrer Familie auf unserem wunderschönen Gelände verbringen können. Wir freuen uns wenn Sie vorbei schauen und mit uns feiern.

Wichtiger Hinweis: An der Ludwig-Nippert-Hütte kann nicht geparkt werden. Bitte nutzen Sie den Parkplatz an der Gemeindehalle in Ilsfeld. Von dort können Sie dem ausgeschilderten Weg zur Ludwig-Nippert-Hütte folgen (Gehzeit ca. 15 Min), oder Sie parken auf dem Parkplatz des Kauflandes in Ilsfeld und lassen sich bequem mit dem Shuttle an die Hütte fahren (Fahrzeit ca. 7 Min). Wir freuen uns auf Ihr kommen.

Weitere Infos unter www.ludwig-nippert-huette.de/huettendankefest/

VM

So feiern wir Ostern

Das Osterwochenende steht vor der Tür. So können Sie mit uns gemeinsam dieses wichtige christliche Fest feiern.

Ostern ist DAS christliche Fest an dem wir erkennen können wer Gott ist und wie er zu uns steht. Ostern ist neben Weihnachten das Highlight im christlichen Jahreskalender, und es geht um weitaus mehr als um Schokohasen und Geschenkesuche (was natürlich auch cool ist). So feiern wir Ostern und dazu laden wir sie recht herzlich ein:

Karfreitag:
10:00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl.
17:00 Uhr Passions- und Ostermusik unserer Chöre-

Ostersonntag:
08:30 Uhr Osterfrühstück. Bitte Anmelden mit WhatsApp unter 01511-7591564 oder volker.markowis@gmail.com
10.00 Uhr Familiengottesdienst zum Osterfest.

Herzliche Einladung zu all diesen Veranstaltungen.

VM

Treffpunkt 5 geht in die nächste Runde

Nach intensiver Beratung bei einer Gemeindeversammlung wird die Fortführung des Gottesdienstkonzeptes Treffpunkt 5 beschlossen. Eine eingesetzte Arbeitsgruppe macht sich darüber Gedanken.

Im Gottesdienst an Tischen sitzen, in der Bibel lesen, sich über den Bibeltext austauschen, Fragen an den Verkündiger stellen, Antworten auf die eigenen Fragen bekommen, Abendmahl feiern, gemeinsam vespern. Das sind die Hauptelemente des Treffpunktes 5. Dieses sehr interaktive Gottesdienstformat setzt neue Schwerpunkte im Gottesdienst: Die eigene Auseinandersetzung mit einem Bibeltext und Thema, der Dialog an den Tischgruppen und zwischen Verkündiger und Hörern, die Gemeinschaft am Tisch, beim Abendmahl und dem gemeinsamen Vesper/Mittagessen. Durch diese anderen Elemente rückt die Beziehung zu mir (Was löst das Thema bei mir aus?), zu meinen Sitznachbarn (Wie verstehen sie den Bibeltext, Reichung des Abendmahls) und zu Gott (Was nehme ich heute mit, was hat mich angesprochen)  in den Mittelpunkt.
Die Arbeitsgruppe hat inzwischen das erste Mal getagt und eine erste Richtung festgelegt: Der Treffpunkt 5 soll in einem sechswöchigen Rhytmus stattfinden und es gibt eine Sommer- und Winterseason. Im Sommer findet der Treffpunkt 5 von 11 Uhr bis 13 Uhr statt und beinhaltet ein Mittagessen. Im Winter findet der Treffpunkt 5 von 17 bis 19 Uhr statt und beinhaltet ein Vesper. Wir möchten mit diesem Gottesdienst gerade die Menschen einladen, die sich von Kirche entfremdet haben. Wir möchten Beziehungen knüpfen und ganz bewusst auch Außenstehende einladen. Also schauen Sie doch einfach mal vorbei und setzen Sie sich zu uns an den Tisch, und erleben Sie Kirche ganz neu und anders.

Die Termine der Sommer-Season (Beginn 11 Uhr):
05. Mai, 02. Juni, 28. Juli, 22. September

VM