Singen schenkt der Hoffnung eine Melodie
Das Gesangbuch der Evangelisch-methodistischen Kirche ist eine Schatzkiste, die nur darauf wartet, ihre Kostbarkeiten preiszugeben.
So wird jeden Monat ein anderes Lied ausgewählt, das sonntags in der Kirche erklingt. Altes wird aufgefrischt, Neues wird bekannt gemacht.
Singen schenkt der Hoffnung eine Melodie.

April 2026
88 Ich will dem Herren singen, solang ich leb und bin
1. Ich will dem Herren singen, solang ich leb und bin,
ihm Lob in Liedern bringen mit dankbar frohem Sinn.
Hab ich gleich nichts zu geben, weil Gott allein nur gibt –
ich bring im Lied mein Leben dem Schöpfer, der mich liebt.
2. Wie sind die Werk und Taten des Herrn so groß und viel.
Sein wunderweislich Raten weiß immer Weg und Ziel.
Sein Macht und sein Vermögen lenkt aller Dinge Lauf
und aller Welt zum Segen hört nie sein Lieben auf.
3. Das weiß ich wohl zu sagen von meines Lebens Fahrt:
Wie hat an allen Tagen mich Gottes Hand bewahrt.
Trotz Ängsten, Last und Sorgen und wo ich's nicht gedacht,
fand ich mich doch geborgen in Gottes Hut und Wacht.
4. Wie sollt ich je vergessen, was Gott an mir getan,
mir freundlich zugemessen von allem Anfang an.
Ich kann nur staunend schauen die göttlich große Huld
und ihr mich anvertrauen mit Los und Leid und Schuld.
5. Dem Herren will ich singen, solang mein Mund sich regt,
solang, ihm Lob zu bringen, in mir mein Herz noch schlägt.
Und sind's nur arme Weisen, ach, zu gering für Gott –
ich will ihn dennoch preisen im Leben und im Tod.
T: Arno Pötzsch 1951
M: Erna Woll 1959
S: Horst Krüger 1999
Q: Verlag Singende Gemeinde, Wuppertal