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Immanuelkirche

Hier ein paar interessante Informationen was genau die Immanuelkirche ist und zu der Geschichte der Kirche über die Jahre hinweg - die Immanuel-Gemeinde.

Die Anfänge und Ursprünge

Die Gemeinde der Immanuelkirche der Evangelisch – methodistischen Kirche in Dresden entstand in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts. Sie gehört in die Tradition der „Evang.Gemeinschaft“, die ebenso wie die frühere „ Bischöfliche Methodistenkirche“ aus der Erweckung des Methodismus im England des 18. Jahrh. unter dem anglikanischen Geistlichen John Wesley (1703 – 1791) hervorging. Diese Erweckung, die große Teile der Bevölkerung im britischen Königreich erfasste, breitete sich dann besonders stark in den nordamerikanischen Kolonien, den späteren USA aus. Von dort kehrten deutsche Auswanderer in ihre Heimat zurück, nachdem sie selbst zum lebendigen Glauben an Jesus Christus gekommen waren. Sie missionierten ihre Landsleute und führten sie zum lebendigen Glauben. Die Entstehung von Gemeinden war die natürliche Folge dieser Bewegung.

Zuerst wurden die neuen Gemeinden von den Landeskirchen und den verschiedenen Landesherren stark bekämpft und angefeindet. Das waren schwere, aber sehr gesegnete Zeiten für die methodistischen Christen. Heute arbeiten die Evangelischen Landeskirchen und die Evangelisch – methodistische Kirche in unserem Land eng zusammen und stehen seit Jahren in der sogenannten „Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft“ zusammen, der engsten Kirchengemeinschaft, die es gibt.

Der Weg der Immanuel-Gemeinde

Seit März 1897 wurden in der „Drogerie zur Schanze“ regelmäßig Gottesdienste gehalten. Ende 1906 konnte durch Prediger Erdle der Gemeindesaal im Hinterhaus der Post, Cossebauder Str. 3, eingeweiht werden. Prediger Schaffner (1907-12) und Prediger Bitterolf (1912-21) führten das Werk im Segen weiter. Die Sonntags­schule hatte in den Jahren 1910-1930 eine besondere Blütezeit. Die fast 200 Kinder fanden kaum Platz in dem zur Verfügung stehenden Raum. Prediger Bornträger. der 1921 die Gemeinde übernahm, durfte nach Überwindung großer Schwierigkeiten die Freude erleben, dass am 18. Dezember 1927 unsere schöne Immanuelkirche eingeweiht wurde. Der Chronist berichtet in bewegenden Worten von der wunder­baren Führung Gottes und von der tapferen und frohen Helferschar, die mit viel Liebe und großem Opfersinn am Werk war.

Ab 1930 wurde Dresden III selbständiger vierter Bezirk mit den Filialgemeinden Meißen und Hirschfeld unter Prediger Max Elle.

1936 übernahm Pastor Holzmann den Bezirk. Nach den sehr schweren Jahren des Krieges durfte er mit der wachsenden Gemeinde eine Zeit besonderen Gottessegens erleben, deren Höhepunkte die Einweihung nach der lnnenrenovierung am 19. Januar 1947, die Einweihung der Orgel am 29. Juni 1947 und die Jahrestagung der Evangelischen Gemeinschaft in Sachsen waren.

In der Zeit von Pastor Brachmann, der 1949 Pastor Hoizmann ablöste, war der Chor in hoher Blüte und gestaltete viele Festgottesdienste. Während der Amtszeit von Pastor Hawemann (1965-70) fand vom 30. Mai - 4. Juni 1967 die letzte Kirchenkonferenz der Evangelischen Gemeinschaft in der DDR in unserer Gemeinde statt. Im April 1968 war die Vereinigungskonferenz in der Emmauskirche. Pastor Krause hatte die mühevolle Aufgabe zu lösen, unsere Immanuelkirche außen und innen zu renovieren. Am 28. September 1975 feierten wir im Erntedankfestgottesdienst den Abschluss der Außenrenovierung. zu der die Gemeinde erstaunliche Opfer gebracht hat. Im Juni 1976 wurde die Renovierung des Inneren unserer Kirche in Angriff genommen. Am 2. Advent 1976 konnten wir den Abschluss dieser Arbeiten in einem Lob- und Dankgottesdienst mit Herrn Superintendent Götz feiern.

Nachdem 1986 Pastor Götz in den verdienten Ruhestand eingetreten war, übernahm Pastor Helmut Halfter den Dienst als Pastor auf unserem Gemeindebezirk. Er stammt selbst aus Dresden. Seine Heimatgemeinde ist die Emmauskirche. Gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth bewältigte er viele Aufgaben. In großer Umsicht führte Pastor Halfter die Gemeinde durch die Wendezeit der Wiedervereinigung Deutschlands. Unter großen Anstrengungen, starker Gebefreudigkeit und Mitarbeit der Gemeinde gelang die fast vollständige Renovierung des gesamten Hauses der Immanuelkirche. Das Dach wurde neu gedeckt, die Außenfassaden komplett erneuert.

Ab dem 1. September 2002 war Pastor Gottfried Fischer von Bischof Dr. Walter Klaiber zum Dienst in der Immanuelkirche bestellt.

Die Jährliche Konferenz beschloß 2012, Pastor Gottfried Fischer aus gesundheitlichen Gründen vorfristig in den Ruhestand zu versetzen. Der Beginn des Ruhestandes wurde auf den 01.07.2012 festgelegt.

Für über ein Jahr blieb die Pastorenstelle der Immanuelgemeinde unbesetzt, die Gemeinde wurde von Pastoren und Pastorinnen der Nachbargemeinden betreut, und viele Gemeindeglieder übernahmen in dieser Zeit mit großem Engagement kleine und größere Aufgaben rund um die Gemeinde.

Seit September 2013 hat die Immanuelgemeinde wieder einen Pastor: Philipp Weismann, der zuvor in zwei Gemeindebezirken in Zwickau arbeitete, begann seine Arbeit als neuer Pastor der Gemeinde. Seitdem ist auch die Kirche "wieder bewohnt"und füllt sich nach und nach mit neuem Leben!

In all den Jahren durfte die Gemeinde immer wieder erfahren, dass die Bedeutung des Namens ihrer Kirche »Immanuel« eine beglückende Wirklichkeit ist.: Gott ist mit uns!